Freitag, 7. April 2017

Zwei Faktor Authentifizierung

Manche unserer Kunden legen Wert auf eine erhöhte Sicherheit, die über den SharePoint-Standard hinausgeht. Aus diesem Grund haben wir eine Lösung entwickelt, die das Anmeldeverfahren eines SharePoint-Systems noch sicherer gestaltet. Hierbei kommt eine sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ zum Einsatz. Eine Zwei-Faktor Authentifizierung im klassischen Sinne dient dem Nachweis der Identität durch zwei unabhängige Komponenten, auch Faktoren genannt. In unserem Szenario muss ein Benutzer seine Benutzerdaten kennen und Zugriff auf sein E-Mail Postfach haben. Nachfolgend beschreiben wir kurz wie unsere Lösung funktioniert:

Der Benutzer meldet sich im ersten Schritt wie gewohnt am SharePoint an. Der einzige Unterschied hierbei ist, dass der Benutzer nicht auf Anmelden klickt sondern auf „Code generieren“:

 
Wenn im ersten Schritt der Benutzername und das Passwort richtig eingegeben wurden, erhält der Benutzer folgende E-Mail:
 

Im letzten Schritt der Anmeldung muss der Benutzer den Secure-Code aus der E-Mail eingeben und auf Anmelden klicken. Der Secure-Code ist nur für eine bestimmte Zeit gültig, die Dauer kann nach Bedarf definiert werden.



Falls Sie noch Fragen oder Interesse an dieser oder anderen individuellen Lösungen rund um SharePoint haben, stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.                                    




 
 

Unterschiede bei Dokumentenbibliotheken in Modern Teamsites vs. klassischer Ansicht

Einige unserer Kunden arbeiten bereits unterschiedlich lange mit Office 365 bzw. SharePoint Online. Im Zuge des SharePoint 2016 Updates wurden hier letztes Jahr zahlreiche neue Funktionen bereitgestellt. Eine dieser Neuerungen sind die "Modern Teamsites", die verschiedene sinnvolle Funktionen mit sich bringen, allen voran ein sogenanntes "Responsive Layout", d.h. die automatische Anpassung der Darstellung für mobile Endgeräte. In diesem Zug wurde auch die Darstellung von Dokumentenbibliotheken modernisiert.

Die neue Darstellung bringt einige sinnvolle Neuerungen mit sich, enthält aber auch viele Änderungen und Einschränkungen im Vergleich zur bekannten älteren Darstellung. Eine der wichtigsten Unterschiede ist, dass es keine Ribbon/Menüband Darstellung mehr gibt.

Die aus unserer Sicht wichtigsten Unterschiede listen wir Ihnen hier auf.

 
Moderne
Darstellung
Klassische
Darstellung
Öffnen in Office
Nein
Ja
Öffnen in Explorer (WebDAV)
Nein
Ja
Speichern ohne Ausfüllen von Pflichtfeldern möglich
Ja
Nein
Auswahl Inhaltstyp beim Einzelupload
Nein
Ja
Dokumentenmappen (Document Sets)
Nein
Ja
Metadata Navigation
Nein
Ja
Externe Daten Spalten
Nein
Ja
Publishing Spalten
Nein
Ja
Excel Export
Nein
Ja
Conditional Formating
Nein
Ja
Responsive Design
Ja
Nein
Anpassbarkeit via Framework
Ja
Nein
Permanente Weiterentwicklung
Ja
Nein
Einfachere "Command Bar" anstatt Ribbon
Ja
Nein
"Anpinnen" von wichtigen Dokumenten an oberster Stelle
Ja
Nein
Kopieren und Verschieben (inkl. Ordner Anlage)
Ja
Ja (nur auf Umwegen)
"Links" zu anderen Dokumenten einfügen
Ja
Ja (nur mit manueller Konfiguration, umständlich)
Spalten (Columns):Sortieren, filtern, Größe ändern direkt in der Listendarstellung
Ja
Nein, nur über Ansichtskonfiguration
Inline Metadata Editing
Ja
Ja (nur mit manueller Konfiguration, umständlich)
Vorschau "Panel" mit allen wichtigen Information inkl. Versionshistorie
Ja
Nein

Zusammengefasst können wir sagen, dass zum aktuellen Zeitpunkt ein kompletter Umstieg auf die moderne Darstellung bzw. der Verzicht auf die klassische Darstellung leider nicht zu empfehlen ist. Dafür fehlen einfach viel zu viele sinnvolle Funktionen.

Immerhin ist es möglich, je Dokumentenbibliothek zu entscheiden, ob diese in der modernen oder klassischen Darstellung angezeigt wird - dies kann jederzeit ad hoc umgestellt werden. Außerdem ist es so, dass alle Bibliotheken die bereits Funktionen enthalten, die von der modernen Darstellung nicht unterstützt werden, automatisch in der klassischen Variante dargestellt werden. Die klassische Darstellung wird auch mindestens noch für das gesamte Jahr 2017 weiter bestehen. Ein Update in Form eines Feature Packs soll im Laufe des Jahres diese Funktionen auch noch für onPremise Systeme bringen.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Support von S-PI als Entlastung für Ihre IT

Laut einer aktuellen Umfrage durch das renommierte Marktforschungsunternehmen IDC sind die IT Mitarbeiter zu ca. 30% Ihrer Arbeitszeit damit beschäftigt, Serviceanfragen zu bearbeiten, also klassischen Support zu liefern. Die Umfrage wurde bei fast 300 Unternehmen und deren IT Fachkräften bzw. leitenden Angestellten durchgeführt.

Somit stehen den eigentlich operativ arbeitenden IT-Fachkräften nur noch 15% Ihrer Arbeitszeit für die Erarbeitung von Ideen / Optimierungen zur Verfügung, was einem deutlichen Rückgang von 25% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Als langjähriger SharePoint Experte liefern wir für die meisten unserer Kunden in diesem Bereich auch Support, und zwar egal ob für ein onPremise System, Private Cloud oder Public Cloud. Üblicherweise wird dieser für Administratoren und sogenannte KeyUser erbracht, in Einzelfällen wäre aber auch ein 1st Level Support möglich.

Der Support kann telefonisch, per eMail oder via Ticket System in Anspruch genommen werden und wird ausschließlich von erfahrenen SharePoint Beratern geleistet, die auch zu komplexeren Fragen Hilfestellung leisten können.

Wir können Ihnen vielfältige Support Varianten anbieten, angefangen von einem rein aufwandsbasierten Support ohne fixe monatlichen Kosten, Kündigungsfristen oder Mindestlaufzeiten, bis hin zu Budgetverträgen.

Sollten Sie Interesse daran haben, freuen wir uns über Ihre Anfrage.

Nintex Plattform Neuigkeiten

Es gibt wieder einmal einige Neuigkeiten zu den Produkten unseres Partners Nintex. Das März Release bringt in erster Linie neue Funktionen für die Nintex Workflow Cloud & Nintex Forms für Office 365. Außerdem noch kleinere Changes für die onPremise Editionen.

Für die Nintex Workflow Cloud sticht vor allem die neue Möglichkeit ein Dokument auf einen der gängigen Cloud Storage Plattformen Box, Google Drive, Citrix ShareFile und OneDrive for Business zu teilen hervor. Zudem kann man jetzt auch andere Workflows in der Cloud als Aktion starten und es gibt die Möglichkeit, eine Bedingung für das Starten eines Workflows zu hinterlegen.

Für Nintex Forms onPremise gibt es jetzt einen "Save & Continue" Button, mit dem das Formular nach dem Speichern weiter offen bleiben kann. Für die O365 Edition wurde die Möglichkeit hinzugefügt, auch mit Managed Metadata Daten umzugehen.

Alle weiteren neuen Features oder Optimierungen können im offiziellen Nintex Connect Blog Post nachgelesen werden:

Nintex Connect - March 2017 Release

Webinar - Dynamische Dokumente auf Knopfdruck - flexibel, mächtig und intuitiv mit dox42 und S-PI

Die Automatisierung von Dokumenten spielt in vielen Szenarien eine wichtige Rolle. In vielen Fällen ist im Unternehmen bereits ein SharePoint Server, z.B. im Bereich Intranet im Einsatz. Da in diesen häufig auch Geschäftsprozesse abgebildet werden, bietet sich die Lösung dox42 an um schnell, einfach und flexibel auch große Mengen an Dokumenten (z.B. Angebote, Verträge, Berichte, Briefe etc.) automatisch bzw. auf Knopfdruck zu erzeugen.

dox42 beherrscht dabei verschiedenste Datenquellen und Ausgabeformate, und ist sehr gut in die Microsoft Produkte wie SharePoint sowie die Dynamics Linie integriert, kann aber ebenso auch mit einem SAP System arbeiten.

Außerdem bietet die Kombination mit Microsoft SharePoint eine ideale Integration in vorhandene Portal Strukturen wie z.B. ein Intranet. Mit Hilfe von Workflow Lösungen, wie beispielsweise Nintex Workflow, kann die Erstellung von Dokumenten nicht nur vollständig automatisiert, sondern auch noch mit bekannten Standard Funktionen unterstützt und in bestehende Prozesse eingebunden werden. Die bekannten SharePoint Funktionalitäten wie Versionierung, Check-In/Check-Out, Policies und vieles mehr runden das Ganze zu einem stimmigen Gesamtpaket ab.

Wir unterstützen Sie von einfachen bis hin zu sehr komplexen Anforderungen – und das von der Beratung über die Entwicklung bis hin zum Support.

Thomas Walz (S-PI) und Johannes Linder (dox42) zeigen Ihnen in diesem Webinar live, wie Sie mit dox42 Dokumente aus verschiedensten Datenquellen generieren und automatisiert in einem SharePoint System ablegen.

Termin: 26.04.2017 um 09:00 Uhr
Anmeldung Webinar

S-PI als Gold Sponsor auf dem Barcamp 2017 der connect.IT in Heilbronn

Wir freuen uns dieses Jahr das Barcamp 2017 der connect.IT als Gold Sponsor unterstützen zu dürfen.

Ein Barcamp ist eine sogenannte Unkonferenz. Im Gegensatz zu einer traditionellen Konferenz wird hier das gesamte Programm von den Teilnehmern vor Ort selbst gestaltet, d.h. es gibt keine vorher festgelegten Referenten, sondern alle Teilnehmer sind aufgerufen, ihre eigenen Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Ideen einzubringen. Das macht ein Barcamp so spannend.

Aus diesen Themen entsteht vor Ort spontan ein Programm, das inhaltlich vollständig von den Teilnehmern festgelegt wird. Erfahrungen zeigen, dass so ein sehr intensiver Wissensaustausch und tiefgründige Diskussionen entstehen, von denen alle Teilnehmer deutlich mehr profitieren als von üblichen Veranstaltungsformaten mit Referenten.

Typische Themen eines klassischen Barcamp sind z.B. IT, Internet, Social Media, Programmierung, Technik, Open Source, Sicherheit, Projektmanagement, Politik, Gesellschaft, etc.

Ein Barcamp ist offen für alle Teilnehmer, die sich thematisch angesprochen fühlen. Diese haben meist einen beruflichen oder persönlichen Bezug zu Social Media, Internet und IT allgemein. Das Spektrum reicht von Angestellten, Freelancer, Digital Worker, Tekkies, über Studenten und Schüler bis hin zu Unternehmern.

Eines haben alle Barcamper gemeinsam: Das Interesse, ihr Wissen mit anderen Teilnehmern zu teilen und sich gleichzeitig für Neues zu öffnen.

Das Barcamp findet am 20. und 21. Mai ganztägig in der Innovationsfabrik in Heilbronn statt.

Sollten Sie Interesse an der Veranstaltung haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Freitag, 10. März 2017

Microsoft gibt SharePoint Framework in Version 1.0 frei

Microsoft hat Anfang März die allgemeine Verfügbarkeit des quelloffenen SharePoint Framework (SPFx) 1.0 bekanntgegeben. Das Framework ermöglicht Entwicklern das Erstellen von Anwendungen sowohl im Webbrowser als auch als App für Smartphones. Die Anpassungen basieren auf einem Responsive Design und clientbasierten Werkzeugen wie React, AngularJS und weiteren. Damit stehen externen Entwicklern nun nahezu dieselben Möglichkeiten zur Verfügung, wie den internen von Microsoft selbst.
 
Das Framework kann aktuell mit SharePoint Online genutzt werden und steht als Download auf Github bereit.

Donnerstag, 9. März 2017

Webinar - Dynamische Dokumente auf Knopfdruck - flexibel, mächtig und intuitiv mit dox42 und S-PI

Die Automatisierung von Dokumenten spielt in vielen Szenarien eine wichtige Rolle. In vielen Fällen ist im Unternehmen bereits ein SharePoint Server z.B. im Bereich Intranet im Einsatz. Da in diesen häufig auch Geschäftsprozesse abgebildet werden, bietet sich die Lösung dox42 an, um schnell, einfach und flexibel auch große Mengen an Dokumenten (z.B. Angebote, Verträge, Berichte, Briefe etc.) automatisch bzw. auf Knopfdruck zu erzeugen.
 
Wir unterstützen Sie von einfachen bis hin zu sehr komplexen Anforderungen – und das von der Beratung über die Entwicklung bis hin zum Support.
 
dox42 beherrscht dabei verschiedenste Datenquellen und Ausgabeformat, und ist sehr gut in die Microsoft Produkte wie z. B. SharePoint sowie die Dynamics Linie integriert, kann aber ebenso auch mit einem SAP System arbeiten.

Außerdem bietet die Kombination mit Microsoft SharePoint eine ideale Integration in vorhandene Portal Strukturen wie z.B. ein Intranet. Mit Hilfe von Workflow Lösungen, wie beispielsweise Nintex Workflow, kann die Erstellung von Dokumenten nicht nur vollständig automatisiert, sondern auch noch mit bekannten Standard Funktionen unterstützt und in bestehende Prozesse eingebunden werden. Die bekannten SharePoint Funktionalitäten wie Versionierung, Check-In/Check-Out, Policies und vieles mehr runden das Ganze zu einem stimmigen Gesamtpaket ab.


Thomas Walz (S-PI) und Johannes Linder (dox42) zeigen Ihnen in diesem Webinar live, wie Sie mit dox42 Dokumente aus verschiedensten Datenquellen generieren und automatisiert in einem SharePoint System ablegen.

Termin: 26.04.2017 um  09:00 Uhr

SharePoint Tipp: Alle verfügbaren Ansichten in einer Liste einblenden

SharePoint Listen und Bibliotheken können eine große Anzahl von Ansichten enthalten. Standardmäßig werden die Namen einiger vorhandener Ansichten direkt oberhalb der Liste / Bibliothek angezeigt. Weitere vorhandene Ansichten verbergen sich in einem Menü, das zunächst aufgeklappt werden muss.


 
Wenn eine größere Anzahl von Ansichten direkt sichtbar und aufrufbar sein soll, kann dies über den Einsatz einer kleinen Lösung erreicht werden. Mit dieser Hilfe ist es möglich, eine selbst definierbare Anzahl von Ansichten direkt anzeigen zu lassen.
 


 
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

SharePoint Tipp: Zahlenwerte eines Lookup-Felds in einer SharePoint-Ansicht summieren


In SharePoint 2013 ist es nicht möglich, die Werte eines Lookup-Feldes in einer SharePoint-Ansicht zu summieren. Der typische Workaround für solche Fälle ist die Werte des Lookups mit Hilfe eines Workflows in ein weiteres Feld zu schreiben und diese dann zu summieren. Leider stößt man hierbei auf ein interessantes Verhalten von SharePoint, denn standardmäßig schreibt SharePoint den Wert des Lookups als Billion in das zusätzliche Zahlenfeld. Das heißt aus 4,99 wird 499000000000000,00

Als Beispielszenario sollen hier eine Produkteliste und eine Liste Bestellungen dienen. In der Produkte-Liste stehen Produktnamen (Titelspalte) mit jeweils einem Preis (Zahlen-Spalte mit Dezimalstellen). In der Liste Bestellungen wird dann per Lookup-Feld der Name eines Produktes nachgeschlagen und zusätzlich wird der Preis hierfür gezogen. Wie bereits erwähnt ist es nun nicht möglich die nachgeschlagene Spalte Produkt:Preis in der Ansicht zu summieren. Lediglich die Anzahl kann hierfür gezählt werden.

Wenn man nun versucht, mit Hilfe eines SharePoint Designer Workflows die Werte des Lookups in eine Zahlen-Spalte (welche dann summiert werden kann) im gleichen Element zu schreiben erhält man bei SharePoint 2013 mit deutschem Sprachpaket folgenden Effekt:


SharePoint schreibt hier einen Zahlenwert mit zu vielen Nullen in die zusätzliche Zahlen-Spalte Produkt-Preis.

Lösung

Die Lösung ist sehr einfach: Man schreibt nicht die Werte des Lookups in die zusätzliche Zahlenspalte der Liste Bestellungen, sondern den nachgeschlagen Wert. Hierfür erstellt man einen neuen SharePoint Designer Workflow für die Liste Bestellungen, der auf neue und oder geänderte  Elemente reagiert. Dieser beinhaltet

·        Schritt1: Aktion Workflowvariable festlegen

Variable List-ID als Ganze Zahl auf das aktuelle Element Produkt:Preis festlegen

Wichtig: Feld zurückgeben als Nachschlage-ID (als ganze Zahl)

·        Schritt 2: Feld im aktuellen Element festlegen

Produkt-Preis auf das Feld Preis aus der Liste Produkte festlegen, bei dem die ID der List_ID der Variable entspricht.


Das Ergebnis zeigt korrekt übertragene Werte die dann, wie man es erwarten würde, summiert werden können.


Unsere Berater stehen Ihnen jederzeit gerne für Ihre Fragen zu Workflows (SharePoint Designer, Visual Studio oder Nintex) zur Verfügung.

SharePoint Bug: Suche in Task Listen

Kürzlich wurde durch Microsoft bestätigt, dass bereits seit dem Dezember 2016 CU Update für SharePoint 2013 ein Fehler existiert, der die Suche in Task Listen verhindert.
 
Das Problem ist Microsoft bekannt, als möglichen Termin für einen Hotfix, um dieses Problem zu beheben, wurde das April 2017 CU genannt, allerdings ohne Gewähr.

Microsoft stellt Azure IP Advantage vor - Schutz vor geistigen Eigentumsverlusten in der Cloud

Das Programm Azure IP Advantage soll Nutzer vor "geistigen Eigentumsrisiken in der Cloud" schützen. Auslöser sind offenbar Patentklagen gegen Azure-Kunden aus dem Finanzsektor. Microsoft bietet Betroffenen zur Verteidigung einen Pool von bis zu 10.000 Microsoft-Patenten an.

Montag, 6. Februar 2017

SharePoint Referenzprojekt: Dokumentenmanagement

Für die Nutzung als DMS (Dokumentenmanagement System) können seitens SharePoint viele Standardfunktionalitäten genutzt werden. So können Dokumentenbibliotheken z.B. über die Definition von Inhaltstypen, Versionierung, Ansichten und Workflows angepasst und erweitert werden. Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen z.B. die Möglichkeiten von SharePoint Ansichten an Ihre Grenzen stoßen.

Wenn beispielsweise eine mehrstufige Strukturierung über Kategorien notwendig ist, kann es Sinn machen, dies mit Hilfe einer Zusatzentwicklung zu optimieren.

Wir haben im Rahmen eines Kundenprojekts ein solches System entwickelt. Für diesen Zweck wird die Terminologiespeicherverwaltung (Taxanomie / Managed Metadata) zur Abbildung einer mehrstufigen Kategorisierung genutzt.

Mit Hilfe eines für den Kunden angepassten Webparts können die Dokumente geordnet nach Kategorien in verschiedenen „Blöcken“ auf einer einzigen Seite übersichtlich dargestellt werden. Selbstverständlich werden vorhandene Berechtigungen berücksichtigt. Um eine möglichst hohe Usability zu erreichen, wurde das Webpart um Funktionen zum Ein-/ Ausklappen der Kategorien / Unterkategorien sowie der Möglichkeit eines Sprachwechsels versehen.

Kurze Zusammenfassung der Funktionen:
  • Spezifische Übersichtsdarstellung des Geschäftsbereichs
  • Multihierarchische Kategorie Strukturen
  • Farbkodierung für unterschiedliche Dokumenten Status
  • Mehrsprachigkeit
  • Auf- und zu klappbare Bereiche
  • Persönliche Favoriten Funktion
  • Volle Unterstützung von Standardfunktionen wie Check-In/Check-Out und Berechtigungen
 

Azure AD Pass-Through Authentication und Single Sign-on für O365 in Public Preview

Seit Anfang / Mitte Dezember steht die Technologie Azure AD pass-through authentication und SingleSignOn im Rahmen einer öffentlichen Preview für Office 365 Kunden zur Verfügung.

Kurz gesagt ermöglicht die Pass-Through Authentifizierung, dass Sie sich mit Ihrem lokalen Active Directory Account an Ihrem Office 365 anmelden können. Und dies ohne eine notwendige Synchronisierung Ihrer Passwörter in die Cloud. Der Einsatz eines ADFS Servers ist hierfür dann nicht mehr notwendig.

Die Installation eines Microsoft Tools (der Connector) in Ihrer lokalen Server Infrastruktur genügt vollkommen. Die einzige Voraussetzung ist hierfür, dass es sich mindestens um einen Windows Server 2012 handelt.

Die Funktionsweise basiert auf dem verschlüsselten Senden des Passworts das Sie in Ihrem O365 eingegeben haben. Die Validierung erfolgt über Ihren lokalen Domänen Controller. Sofern dieses erfolgreich ist, werden Sie direkt in O365 eingeloggt.

Eine noch einfachere und benutzerfreundlichere Möglichkeit ist es die Funktion SSO (SingleSignOn) zu nutzen. In diesem Fall entfällt selbst die Passworteingabe, da das System Sie in diesem Fall über Kerberos automatisch anmeldet – ein Aufruf Ihres Office 365 Systems und Klick auf Ihren Benutzer genügt für das Login.

Sollten Sie Fragen zu diesen Themen haben, sprechen Sie unsere Berater gerne direkt an, wir unterstützen Sie gerne. 


Microsoft Staff Hub - Neues Management Tool zur Verwaltung von Dienstplänen

Seit Mitte Januar gibt es ein neues Tool von Microsoft, das sich vor allem an Unternehmen mit vielen Mitarbeitern im Außendienst richtet.

Die Lösung ermöglicht die Online Erstellung und Verwaltung von Dienstplänen. Alle relevanten Mitarbeiter haben über den Browser und den entsprechende Apps (iOS & Android) einen schnellen und einfachen Zugriff auf ihre eigenen und freigegebene Pläne. Auch der Tausch von Diensten mit Kollegen ist möglich, ebenso die direkte Darstellung von möglichen Konflikten (z.B. im Schichtdienst). 

Der Staff Hub steht ab sofort für alle Office 365 Kunden mit einem der folgenden Pläne zur Verfügung: K1, E1, E3 und E5. Bei Interesse können Sie sich auf staffhub.ms registrieren.

SharePoint Liste: Schattierte Formatvorlage inkl. Toolbar nutzen

Vielleicht kennen Sie diese Problematik: in SharePoint Listen gibt es die Möglichkeit, unterschiedliche Formatvorlagen für die Darstellung auszuwählen. Eine dieser Formatvorlagen hat die Bezeichnung "Schattiert". Der Vorteil dieser Formatvorlage ist es, dass jeder zweite Datensatz mit einer hellgrauen Hintergrundfarbe versehen wird. Das sorgt vor allem bei sehr vielen Datensätzen für eine bessere Lesbarkeit. Das Problem ist allerdings das bei Auswahl dieser Formatvorlage die komplette Toolbar über der Liste verschwindet. Damit ist das Hinzufügen von neuen Datensätzen oder der Wechsel einer Ansicht nur noch über das Menüband (die Ribbon) möglich, was sehr benutzerunfreundlich ist.

Sollten Sie Kenntnisse in HTML und CSS haben, hilft jedoch ein kleiner Workaround weiter. Die CSS Klasse .ms-alternating regelt die Hintergrundfarbe jedes zweiten Elements. Die Lösung ist eine Alternative zur Auswahl der schattierten Ansicht und basiert auf den folgenden einfachen Schritten, die innerhalb von wenigen Minuten zum Erfolg führen: 

1. Über den Browser die Seite bearbeiten, auf der sich die Liste befindet
2. Fügen Sie das Standard Webpart „Skript-Editor“ ein
    (z.B. oberhalb der Liste)
3. Hinterlegen Sie in den Webpart Einstellungen den folgenden Code:
    <style>
    .ms-alternating {
    background-color:lightgrey!important;
    }
    </style>
4. Seite speichern bzw. Bearbeitung beenden.

Office 365 sagt „Hallo Deutschland“

Mit der Überschrift Office 365 sagt „Hallo Deutschland“ hat Microsoft am 25. Januar die Verfügbarkeit von Office 365 aus deutschen Rechenzentren bekanntgegeben.

Wie bereits die Azure Plattform kann nun auch O365 mit einem Preisaufschlag in einem deutschen Rechenzentrum gebucht werden. Alle im Online-Speicher abgelegten Daten unterliegen dann alleine deutschem Datenschutzrecht. Als Datentreuhänder für die Microsoft Deutschland Cloud fungiert die T-Systems International GmbH mit Sitz in Deutschland, welche von Microsoft rechtlich unabhängig ist. Der Datentreuhänder kontrolliert jeden Zugriff seitens Microsoft auf die gespeicherten Daten.

Einschränkungen bei der Zusammenarbeit oder der Kommunikation mit (internationalen) Kollegen sowie Partnern gibt es fast nicht: Deutsche Nutzer von Office 365 können problemlos mit Anwendern E-Mails austauschen oder Skype-Videokonferenzen führen, die auf andere der weltweiten Rechenzentren zugreifen. Einzig der direkte Zugriff aus dem Ausland auf per OneDrive for Business freigegebene Dateien ist nicht möglich. Das Verschicken der Dokumente per E-Mail natürlich schon. Außerdem ist die Yammer Plattform nicht in Deutschland verfügbar.

Sollten Sie Interesse an SharePoint im Rahmen von Office 365 haben (egal ob im Standard oder in Deutschland gehostet) stehen Ihnen unsere Berater jederzeit gerne zur Verfügung.