Mittwoch, 5. Juli 2017

Nintex Forms – Anzeige einer wiederholten Tabelle in der Listenansicht

Mit Hilfe von wiederholten Tabellen lassen sich in Nintex Formularen Felder gruppieren, und weitere Gruppen dynamisch hinzufügen bzw. wieder entfernen. Dies ist zum Beispiel dann notwendig, wenn die Möglichkeit gegeben sein sollte, mehrere Positionen in einer Bestellung aufzunehmen.
Abbildung 1 Beispiel: Formular mit wiederholter Tabelle
Felder innerhalb einer wiederholten Tabelle lassen sich, dann allerdings nicht mehr mit einer SharePoint Spalte verbinden und sind somit in der Listenansicht nicht mehr verfügbar. Die einzige Möglichkeit die Daten in der Listenansicht anzuzeigen ist, das Steuerelement der wiederholten Tabelle an ein mehrzeiliges Textfeld (Plain Text) zu binden. Die Daten werden allerdings als XML gespeichert und sind nicht sonderlich gut lesbar:
 
Abbildung 2 Wiederholte Tabelle XML
 
Mit Hilfe von Client Side Rendering (CSR) lässt sich die Anzeige der Spalte „Bestellung“ so manipulieren, dass die Daten als lesbare Tabelle in der Listenansicht dargestellt werden.
  
Abbildung 3 CSR: Wiederholte Tabelle in Listenansicht
 
Das Prinzip dahinter ist recht einfach. Das XML wird mittels JQuery ausgelesen, und die Darstellung des Inhaltes der Spalte „Bestellung“ entsprechend manipuliert. Wichtig ist hier, einen Namen für die Steuerelemente innerhalb der wiederholten Tabelle zu vergeben, um diese einfacher auslesen zu können.
Mittels Schleife wird jedes <Item>-Element ausgelesen und eine HTML-Tabellenzeile erzeugt. Zum Schluss wird das HTML noch um eine Kopfzeile erweitert. Dabei können auch gleich CSS-Klassen vergeben werden, sodass die Tabelle entsprechend formatiert werden kann.
Abbildung 4 Beispiel: CSR wiederholte Tabelle
 
Der Code kann einfach per Script Editor in der Listenansicht bzw. mittels des JS-Link Properties des Listenwebparts eingebunden werden.
Hinweis: Da JQuery verwendet wird, muss diese Bibliothek falls nicht schon über die Masterpage geschehen, auch eingebunden werden.

Office 365 / SharePoint Online Roadmap für 2017

Auf den letzten offiziellen SharePoint Veranstaltungen von Microsoft wurden immer wieder viele neue Funktionen vorgestellt. Die folgenden davon stehen nun auch offiziell auf der Liste der für dieses Jahr geplanten Funktionen:

• SharePoint Communication Sites Template
• OneDrive for Business Sync Verbesserungen
• Jede Team Site ist eine Office 365 Gruppe
• Integration von SharePoint mit Microsoft Teams
• Anbindung von PowerApps und Flow an SharePoint
• SharePoint Verbesserungen für Page Layouts und Web Parts
• Überarbeitetes SharePoint Admin Center

Eine detailliertere Beschreibung der neuen Funktionen können auf der Website unseres Partners ShareGate gelesen werden

Quelle: https://en.share-gate.com/blog/new-mature-sharepoint-2017-roadmap

Nintex Workflow "Translate" Aktion

Eine interessante neue Funktion steht für Nintex Workflow seit Anfang Juni zur Verfügung, "Translate Document". Eine automatische, also maschinelle Übersetzungsfunktion, steht in SharePoint Server im Zusammenhang mit Publishing bereits zur Verfügung. Diese arbeitet im Hintergrund mit Bing Translator, der Microsoft hauseigenen Übersetzungs-Engine. Der Inhalt den man übersetzen möchte, wird automatisch im Klartext (unverschlüsselt) zu den Bing Servern in den USA übertragen, dort übersetzt und wieder zurückgesendet.

Eine ähnliche Funktion steht jetzt auch als Nintex Workflow Action zur Verfügung. Mit dieser lassen sich ganze Office Dokumente (Word, Excel + PowerPoint) automatisch übersetzen. Dies erfolgt ebenfalls über die Bing Translator Engine. Die Möglichkeit einzelne Textpassagen zu übersetzen, steht mit der Action "Bing Translate" zusätzlich zur Verfügung.

Die neuen Funktionen stehen für alle Plattformen zur Verfügung, d.h. SharePoint onPremise 2010-2016 sowie SharePoint Online.

Sollten Sie Fragen zum Thema Übersetzung haben stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

Quelle: https://community.nintex.com/community/build-your-own/nintex-for-office-365/blog/2017/05/30/translate-a-document-in-seconds-with-nintex-workflow

Videoportal "Microsoft Stream" für Unternehmen veröffentlicht

Seit kurzem steht mit Microsoft Stream ein Dienst für das Ablegen, Verwalten und Teilen von Videos für Unternehmen zur Verfügung. Die Plattform könnte man als YouTube für Unternehmen bezeichnen. Dank Verschlüsselung und Login über Azure Active Directory und Office 365-Gruppen sind die eigenen Inhalte auf der Plattform auch vor Fremdzugriff geschützt.

Sehr interessant sind die KI-Funktionen. Sprache in Videos kann z.B. automatisch von der Software in Text übertragen werden, so dass lange Konferenzen schriftlich in aller Ruhe durchgelesen werden können. Auch die Suche nach gesprochenen Wörtern oder Sätzen ist möglich.

Microsoft Stream steht in 181 Märkten auf der ganzen Welt in 44 Sprachen zur Verfügung, und ersetzt den bisherigen Dienst Office 365 Video. Bestehende O365 Video Portale werden, geplant im zweiten Halbjahr 2017, auf die neue Plattform migriert.

Der Dienst kann über das Office 365 Admin Center oder über die Microsoft Stream-Webseite eingesehen werden.
https://stream.microsoft.com/de-de/

Neuer Partner "HarePoint" mit interessanten Produkten

Seit kurzem ist S-PI Partner von HarePoint, einem Anbieter von verschiedenen interessanten Zusatzlösungen für SharePoint Systeme.

Allen voran gibt es "HarePoint Analytics", ein hervorragendes Werkzeug zur Auswertung der Nutzung Ihres SharePoints. Vielen sind eventuell noch die Analysefunktionen von SharePoint 2010 bekannt, die leider ab Version 2013 abgeschafft wurden. HarePoint Analytics bietet einen ähnlichen Funktionsumfang mit Zugriffszahlen, Klickpfaden inkl. automatischer Report-Generierung via eMail und vieles mehr.

Eine weitere interessante Lösung ist "HarePoint Helpdesk", ein komplett konfigurierbares Ticket System, das mit nativen SharePoint Funktionen arbeitet. Es kann durch den Einsatz von Listen und deren Möglichkeiten frei an Ihre Bedürfnisse angepasst werden, bringt bereits einige Workflow Prozesse mit und kann jederzeit um weitere Standard Workflows (oder auch Nintex Workflows) ergänzt werden.

Für diejenigen für die eine große Lösung wie Nintex im Bereich Workflow nicht wirtschaftlich ist, gibt es "HarePoint Workflow Extensions", eine einfache Palette an Erweiterungen / Aktionen für normale SharePoint Designer Workflows. Es stehen mehr als 300 Aktionen zur Verfügung, die auch in Visual Studio genutzt werden können.

Die Produkte stehen für onPremise Systeme und im Fall der Workflow Extensions auch für Office365 / SharePoint Online zur Verfügung.

Als Partner können wir Ihnen die Produkte von der Lizensierung, Beratung bis hin zu Installation & Support anbieten. Außerdem haben wir natürlich Zugriff auf die Support Ressourcen unseres Partners.
https://www.harepoint.com/Products/

Microsoft Flow unterstützt jetzt MySQL

Microsoft Flow ist ein Dienst von Microsoft, mit dem Prozesse automatisiert werden können, und der es ermöglicht, dass verschiedene Anwendungen miteinander kommunizieren können. Der Dienst steht dabei ganz unter dem Motto „Work less, do more".

Der cloudbasierte Dienst bietet inzwischen mehr als 100 verschiedene Connectoren. Neben Zugriffsmöglichkeiten auf SharePoint, Salesforce, Dropbox, OneDrive for Business und Dynamics 365 gibt es inzwischen auch Anbindungsmöglichkeiten für Datenbank Server.

Ganz neu hinzugekommen ist nun die Anbindungsmöglichkeit für MySQL. Damit ist es derzeit möglich einen Lesezugriff auf eine MySQL Datenbank zu realisieren. Das Zurückschreiben in die Datenbank ist aktuell jedoch nicht möglich.

Dennoch können damit einige interessante Businessszenarien abgedeckt werden, die bisher so nicht möglich waren.
Microsoft Flow kann als Standalone Plan lizensiert werden. Weiterhin steht es in einigen Dynamics 365 und Office 365 Plänen zur Verfügung. Einige Connectoren, wie z.B. „MySQL" erfordern jedoch eine Premium Lizensierung.

Eine vollständige Übersicht der verfügbaren Connectoren kann hier abgerufen werden: https://flow.microsoft.com/de-de/connectors/

Mittwoch, 10. Mai 2017

S-PI als Gold Sponsor auf dem Barcamp 2017 der connect.IT in Heilbronn

Wir freuen uns, dieses Jahr das Barcamp 2017 der connect.IT als Gold Sponsor unterstützen zu dürfen.

Ein Barcamp ist eine sogenannte Unkonferenz. Im Gegensatz zu einer traditionellen Konferenz wird hier das gesamte Programm von den Teilnehmern vor Ort selbst gestaltet, d.h. es gibt keine vorher festgelegten Referenten, sondern alle Teilnehmer sind aufgerufen, ihre eigenen Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Ideen einzubringen. Das macht ein Barcamp so spannend.

Aus diesen Themen entsteht vor Ort spontan ein Programm, das inhaltlich vollständig von den Teilnehmern festgelegt wird. Erfahrungen zeigen, dass so ein sehr intensiver Wissensaustausch und tiefgründige Diskussionen entstehen, von denen alle Teilnehmer deutlich mehr profitieren als von üblichen Veranstaltungsformaten mit Referenten.

Typische Themen eines klassischen Barcamp sind z.B. IT, Internet, Social Media, Programmierung, Technik, Open Source, Sicherheit, Projektmanagement, Politik, Gesellschaft, etc.

Ein Barcamp ist offen für alle Teilnehmer, die sich thematisch angesprochen fühlen. Diese haben meist einen beruflichen oder persönlichen Bezug zu Social Media, Internet und IT allgemein. Das Spektrum reicht von Angestellten, Freelancer, Digital Worker, Tekkies, über Studenten und Schüler bis hin zu Unternehmern.

Eines haben alle Barcamper gemeinsam: Das Interesse, ihr Wissen mit anderen Teilnehmern zu teilen und sich gleichzeitig für Neues zu öffnen.

Das Barcamp findet am 20. und 21. Mai ganztägig in der Innovationsfabrik in Heilbronn statt.

Sollten Sie Interesse an der Veranstaltung haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Neue Features für Microsoft Flow

Die systemübergreifende Workflow Lösung "Flow" von Microsoft erhält aktuell seit Mitte April mit dem Q1 Update wieder einige neue Funktionen. Die wohl interessanteste ist eine sehr einfach zu nutzende Genehmigungsfunktion. Diese kann auch mobil genutzt werden.

Außerdem können Flows, jetzt auch Teams, also Gruppen von Personen, zugeordnet werden. Diese sind dann auch die Besitzer der Flows, was bisher immer nur für eine Person möglich war.

Um dem mobilen Gedanken noch mehr Rechnung zu tragen, gibt es jetzt auch direkte Flow Buttons in Form von Widgets für Home und Lock Screens von Smartphones. Dieses ist für Android Geräte bereits verfügbar, folgt aber auch noch für iOS Geräte.

Einige andere neue Funktionen machen das Update durchaus interessant. Den Original Blog Artikel von Microsoft finden Sie hier:
https://flow.microsoft.com/en-us/blog/q1-2017-update/.

Co-Authoring ermöglicht gemeinsames Bearbeiten von Excel Dateien

Bisher nur von Microsoft Word bekannt, unterstützt jetzt auch MS Excel das sogenannte Co-Authoring. Mit dessen Hilfe ist es möglich, gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten. Bei einem auf diese Weise gemeinsam genutzten Dokument sieht jeder Bearbeiter die Änderungen der anderen User, die Anzeige erfolgt nahezu in Echtzeit. Um die Kommunikation zu vereinfachen ist außerdem eine einfache Chat-Funktion mit integriert.

Die Funktion Co-Authoring ist in der Webanwendung für Office365 Dokumente (SharePoint Online, OneDrive & OneDrive for Business) und auf Windows Mobile, iOS und Android bereits verfügbar. Aktuell steht sie jedoch nur Anwendern des Office Insider Programms zur Verfügung.

Original Blog Beitrag von Microsoft:
https://answers.microsoft.com/en-us/msoffice/forum/msoffice_excel-mso_win10/co-authoring-comes-to-excel-on-windows-desktops/42ea1b8e-6601-4e53-aeb7-381e50387125?tm=1490716897997.

Microsoft Teams Fähigkeiten und Probleme

Wie bereits in unserem Blogbeitrag vom letzten Jahr beschrieben, gibt es mit Microsoft Teams eine interessante Alternative zur bereits seit längerem bestehenden Collaboration Lösung "Slack". Diese bietet bereits viele nützliche Funktionen, allen voran natürlich die sehr gute Integration in die Microsoft Welt.

Zu den größten Stärken zählen ganz klar die Cross-Plattform Fähigkeit (Windows, MacOS, iOS & Android), sowie die perfekte Integration in die restliche Microsoft Welt. So hat der Nutzer z.B. einen direkten SSO auf Basis des bestehenden Active Directory / Exchange inkl. Integration mit Exchange Kalender und natürlich auch OneDrive for Business, sowie Skype for Business (Erweiterung der Standard Chat Funktionen um Audio, Video und Screen-Sharing).

Dennoch fehlen leider auch noch viele wichtige Funktionen wie z.B. Private Channels (derzeit können noch keine privaten Unterhaltungen zwischen konkreten Personen geführt werden), externe Teilnehmer (z.B. für Partner oder Kunden) und marktübliche Messaging-Funktionen wie Folgen, Stummschalten, Erinnern, Anpinnen etc.

Die meisten dieser Funktionen wurden glücklicherweise bereits konkret angekündigt, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie zur Verfügung stehen.

Nun noch einige generelle hilfreiche Tipps aus unserer Erfahrung:

  • Überlegen Sie, ob Sie Self Service Creation für neue Teams nutzen möchten oder nicht.
  • Bevor Sie ein neues Team erstellen, prüfen Sie zuerst, ob bereits ein passendes existiert.
  • Nutzen Sie auf jeden Fall einheitliche Namenskonventionen für die Teams (z.B. DE-Marketing oder PRJ-ERP Einführung).
  • Erstellen Sie für jedes Projekt ein eigenes Team, vermischen Sie diese nicht.
  • Vermeiden Sie spezielle Anpassungen in der Dokumentenbibliothek der verbundenen SharePoint Site. Custom Metadaten werden in Teams nicht angezeigt, nur im dahinterliegenden SharePoint.
  • Verlinken Sie auf Ihren Team Bereich aus SharePoint heraus, nicht nur umgekehrt.

Sollten Sie Interesse an der Teams Lösung und einer möglichen Integration in Ihre SharePoint / Microsoft Umgebung haben, sprechen Sie uns gerne dazu an.

Office365 Aktion: Analyse Migrationsmöglichkeiten Ihres SharePoint Portals auf O365

Seit kurzem steht die deutsche Microsoft Cloud für Office365 und Azure zur Verfügung, wie bereits dazu berichtet. Da nicht zuletzt diese erfreuliche neue Möglichkeit zu einer immer mehr zunehmenden Attraktivität der Public Cloud im Vergleich zu on Premise Systemen führt, bieten wir aktuell im Rahmen einer Aktion eine kostenfreie Kurz-Analyse für eine Migration zu Office365 Ihrer bestehenden onPremise Umgebung an. Als Ergebnis der Analyse erhalten Sie von uns eine kurze Beschreibung mit möglichen Problemen.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Freitag, 7. April 2017

Zwei Faktor Authentifizierung

Manche unserer Kunden legen Wert auf eine erhöhte Sicherheit, die über den SharePoint-Standard hinausgeht. Aus diesem Grund haben wir eine Lösung entwickelt, die das Anmeldeverfahren eines SharePoint-Systems noch sicherer gestaltet. Hierbei kommt eine sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ zum Einsatz. Eine Zwei-Faktor Authentifizierung im klassischen Sinne dient dem Nachweis der Identität durch zwei unabhängige Komponenten, auch Faktoren genannt. In unserem Szenario muss ein Benutzer seine Benutzerdaten kennen und Zugriff auf sein E-Mail Postfach haben. Nachfolgend beschreiben wir kurz wie unsere Lösung funktioniert:

Der Benutzer meldet sich im ersten Schritt wie gewohnt am SharePoint an. Der einzige Unterschied hierbei ist, dass der Benutzer nicht auf Anmelden klickt sondern auf „Code generieren“:

 
Wenn im ersten Schritt der Benutzername und das Passwort richtig eingegeben wurden, erhält der Benutzer folgende E-Mail:
 

Im letzten Schritt der Anmeldung muss der Benutzer den Secure-Code aus der E-Mail eingeben und auf Anmelden klicken. Der Secure-Code ist nur für eine bestimmte Zeit gültig, die Dauer kann nach Bedarf definiert werden.



Falls Sie noch Fragen oder Interesse an dieser oder anderen individuellen Lösungen rund um SharePoint haben, stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.                                    




 
 

Unterschiede bei Dokumentenbibliotheken in Modern Teamsites vs. klassischer Ansicht

Einige unserer Kunden arbeiten bereits unterschiedlich lange mit Office 365 bzw. SharePoint Online. Im Zuge des SharePoint 2016 Updates wurden hier letztes Jahr zahlreiche neue Funktionen bereitgestellt. Eine dieser Neuerungen sind die "Modern Teamsites", die verschiedene sinnvolle Funktionen mit sich bringen, allen voran ein sogenanntes "Responsive Layout", d.h. die automatische Anpassung der Darstellung für mobile Endgeräte. In diesem Zug wurde auch die Darstellung von Dokumentenbibliotheken modernisiert.

Die neue Darstellung bringt einige sinnvolle Neuerungen mit sich, enthält aber auch viele Änderungen und Einschränkungen im Vergleich zur bekannten älteren Darstellung. Eine der wichtigsten Unterschiede ist, dass es keine Ribbon/Menüband Darstellung mehr gibt.

Die aus unserer Sicht wichtigsten Unterschiede listen wir Ihnen hier auf.

 
Moderne
Darstellung
Klassische
Darstellung
Öffnen in Office
Nein
Ja
Öffnen in Explorer (WebDAV)
Nein
Ja
Speichern ohne Ausfüllen von Pflichtfeldern möglich
Ja
Nein
Auswahl Inhaltstyp beim Einzelupload
Nein
Ja
Dokumentenmappen (Document Sets)
Nein
Ja
Metadata Navigation
Nein
Ja
Externe Daten Spalten
Nein
Ja
Publishing Spalten
Nein
Ja
Excel Export
Nein
Ja
Conditional Formating
Nein
Ja
Responsive Design
Ja
Nein
Anpassbarkeit via Framework
Ja
Nein
Permanente Weiterentwicklung
Ja
Nein
Einfachere "Command Bar" anstatt Ribbon
Ja
Nein
"Anpinnen" von wichtigen Dokumenten an oberster Stelle
Ja
Nein
Kopieren und Verschieben (inkl. Ordner Anlage)
Ja
Ja (nur auf Umwegen)
"Links" zu anderen Dokumenten einfügen
Ja
Ja (nur mit manueller Konfiguration, umständlich)
Spalten (Columns):Sortieren, filtern, Größe ändern direkt in der Listendarstellung
Ja
Nein, nur über Ansichtskonfiguration
Inline Metadata Editing
Ja
Ja (nur mit manueller Konfiguration, umständlich)
Vorschau "Panel" mit allen wichtigen Information inkl. Versionshistorie
Ja
Nein

Zusammengefasst können wir sagen, dass zum aktuellen Zeitpunkt ein kompletter Umstieg auf die moderne Darstellung bzw. der Verzicht auf die klassische Darstellung leider nicht zu empfehlen ist. Dafür fehlen einfach viel zu viele sinnvolle Funktionen.

Immerhin ist es möglich, je Dokumentenbibliothek zu entscheiden, ob diese in der modernen oder klassischen Darstellung angezeigt wird - dies kann jederzeit ad hoc umgestellt werden. Außerdem ist es so, dass alle Bibliotheken die bereits Funktionen enthalten, die von der modernen Darstellung nicht unterstützt werden, automatisch in der klassischen Variante dargestellt werden. Die klassische Darstellung wird auch mindestens noch für das gesamte Jahr 2017 weiter bestehen. Ein Update in Form eines Feature Packs soll im Laufe des Jahres diese Funktionen auch noch für onPremise Systeme bringen.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Support von S-PI als Entlastung für Ihre IT

Laut einer aktuellen Umfrage durch das renommierte Marktforschungsunternehmen IDC sind die IT Mitarbeiter zu ca. 30% Ihrer Arbeitszeit damit beschäftigt, Serviceanfragen zu bearbeiten, also klassischen Support zu liefern. Die Umfrage wurde bei fast 300 Unternehmen und deren IT Fachkräften bzw. leitenden Angestellten durchgeführt.

Somit stehen den eigentlich operativ arbeitenden IT-Fachkräften nur noch 15% Ihrer Arbeitszeit für die Erarbeitung von Ideen / Optimierungen zur Verfügung, was einem deutlichen Rückgang von 25% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Als langjähriger SharePoint Experte liefern wir für die meisten unserer Kunden in diesem Bereich auch Support, und zwar egal ob für ein onPremise System, Private Cloud oder Public Cloud. Üblicherweise wird dieser für Administratoren und sogenannte KeyUser erbracht, in Einzelfällen wäre aber auch ein 1st Level Support möglich.

Der Support kann telefonisch, per eMail oder via Ticket System in Anspruch genommen werden und wird ausschließlich von erfahrenen SharePoint Beratern geleistet, die auch zu komplexeren Fragen Hilfestellung leisten können.

Wir können Ihnen vielfältige Support Varianten anbieten, angefangen von einem rein aufwandsbasierten Support ohne fixe monatlichen Kosten, Kündigungsfristen oder Mindestlaufzeiten, bis hin zu Budgetverträgen.

Sollten Sie Interesse daran haben, freuen wir uns über Ihre Anfrage.

Nintex Plattform Neuigkeiten

Es gibt wieder einmal einige Neuigkeiten zu den Produkten unseres Partners Nintex. Das März Release bringt in erster Linie neue Funktionen für die Nintex Workflow Cloud & Nintex Forms für Office 365. Außerdem noch kleinere Changes für die onPremise Editionen.

Für die Nintex Workflow Cloud sticht vor allem die neue Möglichkeit ein Dokument auf einen der gängigen Cloud Storage Plattformen Box, Google Drive, Citrix ShareFile und OneDrive for Business zu teilen hervor. Zudem kann man jetzt auch andere Workflows in der Cloud als Aktion starten und es gibt die Möglichkeit, eine Bedingung für das Starten eines Workflows zu hinterlegen.

Für Nintex Forms onPremise gibt es jetzt einen "Save & Continue" Button, mit dem das Formular nach dem Speichern weiter offen bleiben kann. Für die O365 Edition wurde die Möglichkeit hinzugefügt, auch mit Managed Metadata Daten umzugehen.

Alle weiteren neuen Features oder Optimierungen können im offiziellen Nintex Connect Blog Post nachgelesen werden:

Nintex Connect - March 2017 Release

Webinar - Dynamische Dokumente auf Knopfdruck - flexibel, mächtig und intuitiv mit dox42 und S-PI

Die Automatisierung von Dokumenten spielt in vielen Szenarien eine wichtige Rolle. In vielen Fällen ist im Unternehmen bereits ein SharePoint Server, z.B. im Bereich Intranet im Einsatz. Da in diesen häufig auch Geschäftsprozesse abgebildet werden, bietet sich die Lösung dox42 an um schnell, einfach und flexibel auch große Mengen an Dokumenten (z.B. Angebote, Verträge, Berichte, Briefe etc.) automatisch bzw. auf Knopfdruck zu erzeugen.

dox42 beherrscht dabei verschiedenste Datenquellen und Ausgabeformate, und ist sehr gut in die Microsoft Produkte wie SharePoint sowie die Dynamics Linie integriert, kann aber ebenso auch mit einem SAP System arbeiten.

Außerdem bietet die Kombination mit Microsoft SharePoint eine ideale Integration in vorhandene Portal Strukturen wie z.B. ein Intranet. Mit Hilfe von Workflow Lösungen, wie beispielsweise Nintex Workflow, kann die Erstellung von Dokumenten nicht nur vollständig automatisiert, sondern auch noch mit bekannten Standard Funktionen unterstützt und in bestehende Prozesse eingebunden werden. Die bekannten SharePoint Funktionalitäten wie Versionierung, Check-In/Check-Out, Policies und vieles mehr runden das Ganze zu einem stimmigen Gesamtpaket ab.

Wir unterstützen Sie von einfachen bis hin zu sehr komplexen Anforderungen – und das von der Beratung über die Entwicklung bis hin zum Support.

Thomas Walz (S-PI) und Johannes Linder (dox42) zeigen Ihnen in diesem Webinar live, wie Sie mit dox42 Dokumente aus verschiedensten Datenquellen generieren und automatisiert in einem SharePoint System ablegen.

Termin: 26.04.2017 um 09:00 Uhr
Anmeldung Webinar

S-PI als Gold Sponsor auf dem Barcamp 2017 der connect.IT in Heilbronn

Wir freuen uns dieses Jahr das Barcamp 2017 der connect.IT als Gold Sponsor unterstützen zu dürfen.

Ein Barcamp ist eine sogenannte Unkonferenz. Im Gegensatz zu einer traditionellen Konferenz wird hier das gesamte Programm von den Teilnehmern vor Ort selbst gestaltet, d.h. es gibt keine vorher festgelegten Referenten, sondern alle Teilnehmer sind aufgerufen, ihre eigenen Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Ideen einzubringen. Das macht ein Barcamp so spannend.

Aus diesen Themen entsteht vor Ort spontan ein Programm, das inhaltlich vollständig von den Teilnehmern festgelegt wird. Erfahrungen zeigen, dass so ein sehr intensiver Wissensaustausch und tiefgründige Diskussionen entstehen, von denen alle Teilnehmer deutlich mehr profitieren als von üblichen Veranstaltungsformaten mit Referenten.

Typische Themen eines klassischen Barcamp sind z.B. IT, Internet, Social Media, Programmierung, Technik, Open Source, Sicherheit, Projektmanagement, Politik, Gesellschaft, etc.

Ein Barcamp ist offen für alle Teilnehmer, die sich thematisch angesprochen fühlen. Diese haben meist einen beruflichen oder persönlichen Bezug zu Social Media, Internet und IT allgemein. Das Spektrum reicht von Angestellten, Freelancer, Digital Worker, Tekkies, über Studenten und Schüler bis hin zu Unternehmern.

Eines haben alle Barcamper gemeinsam: Das Interesse, ihr Wissen mit anderen Teilnehmern zu teilen und sich gleichzeitig für Neues zu öffnen.

Das Barcamp findet am 20. und 21. Mai ganztägig in der Innovationsfabrik in Heilbronn statt.

Sollten Sie Interesse an der Veranstaltung haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Freitag, 10. März 2017

Microsoft gibt SharePoint Framework in Version 1.0 frei

Microsoft hat Anfang März die allgemeine Verfügbarkeit des quelloffenen SharePoint Framework (SPFx) 1.0 bekanntgegeben. Das Framework ermöglicht Entwicklern das Erstellen von Anwendungen sowohl im Webbrowser als auch als App für Smartphones. Die Anpassungen basieren auf einem Responsive Design und clientbasierten Werkzeugen wie React, AngularJS und weiteren. Damit stehen externen Entwicklern nun nahezu dieselben Möglichkeiten zur Verfügung, wie den internen von Microsoft selbst.
 
Das Framework kann aktuell mit SharePoint Online genutzt werden und steht als Download auf Github bereit.

Donnerstag, 9. März 2017

Webinar - Dynamische Dokumente auf Knopfdruck - flexibel, mächtig und intuitiv mit dox42 und S-PI

Die Automatisierung von Dokumenten spielt in vielen Szenarien eine wichtige Rolle. In vielen Fällen ist im Unternehmen bereits ein SharePoint Server z.B. im Bereich Intranet im Einsatz. Da in diesen häufig auch Geschäftsprozesse abgebildet werden, bietet sich die Lösung dox42 an, um schnell, einfach und flexibel auch große Mengen an Dokumenten (z.B. Angebote, Verträge, Berichte, Briefe etc.) automatisch bzw. auf Knopfdruck zu erzeugen.
 
Wir unterstützen Sie von einfachen bis hin zu sehr komplexen Anforderungen – und das von der Beratung über die Entwicklung bis hin zum Support.
 
dox42 beherrscht dabei verschiedenste Datenquellen und Ausgabeformat, und ist sehr gut in die Microsoft Produkte wie z. B. SharePoint sowie die Dynamics Linie integriert, kann aber ebenso auch mit einem SAP System arbeiten.

Außerdem bietet die Kombination mit Microsoft SharePoint eine ideale Integration in vorhandene Portal Strukturen wie z.B. ein Intranet. Mit Hilfe von Workflow Lösungen, wie beispielsweise Nintex Workflow, kann die Erstellung von Dokumenten nicht nur vollständig automatisiert, sondern auch noch mit bekannten Standard Funktionen unterstützt und in bestehende Prozesse eingebunden werden. Die bekannten SharePoint Funktionalitäten wie Versionierung, Check-In/Check-Out, Policies und vieles mehr runden das Ganze zu einem stimmigen Gesamtpaket ab.


Thomas Walz (S-PI) und Johannes Linder (dox42) zeigen Ihnen in diesem Webinar live, wie Sie mit dox42 Dokumente aus verschiedensten Datenquellen generieren und automatisiert in einem SharePoint System ablegen.

Termin: 26.04.2017 um  09:00 Uhr

SharePoint Tipp: Alle verfügbaren Ansichten in einer Liste einblenden

SharePoint Listen und Bibliotheken können eine große Anzahl von Ansichten enthalten. Standardmäßig werden die Namen einiger vorhandener Ansichten direkt oberhalb der Liste / Bibliothek angezeigt. Weitere vorhandene Ansichten verbergen sich in einem Menü, das zunächst aufgeklappt werden muss.


 
Wenn eine größere Anzahl von Ansichten direkt sichtbar und aufrufbar sein soll, kann dies über den Einsatz einer kleinen Lösung erreicht werden. Mit dieser Hilfe ist es möglich, eine selbst definierbare Anzahl von Ansichten direkt anzeigen zu lassen.
 


 
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

SharePoint Tipp: Zahlenwerte eines Lookup-Felds in einer SharePoint-Ansicht summieren


In SharePoint 2013 ist es nicht möglich, die Werte eines Lookup-Feldes in einer SharePoint-Ansicht zu summieren. Der typische Workaround für solche Fälle ist die Werte des Lookups mit Hilfe eines Workflows in ein weiteres Feld zu schreiben und diese dann zu summieren. Leider stößt man hierbei auf ein interessantes Verhalten von SharePoint, denn standardmäßig schreibt SharePoint den Wert des Lookups als Billion in das zusätzliche Zahlenfeld. Das heißt aus 4,99 wird 499000000000000,00

Als Beispielszenario sollen hier eine Produkteliste und eine Liste Bestellungen dienen. In der Produkte-Liste stehen Produktnamen (Titelspalte) mit jeweils einem Preis (Zahlen-Spalte mit Dezimalstellen). In der Liste Bestellungen wird dann per Lookup-Feld der Name eines Produktes nachgeschlagen und zusätzlich wird der Preis hierfür gezogen. Wie bereits erwähnt ist es nun nicht möglich die nachgeschlagene Spalte Produkt:Preis in der Ansicht zu summieren. Lediglich die Anzahl kann hierfür gezählt werden.

Wenn man nun versucht, mit Hilfe eines SharePoint Designer Workflows die Werte des Lookups in eine Zahlen-Spalte (welche dann summiert werden kann) im gleichen Element zu schreiben erhält man bei SharePoint 2013 mit deutschem Sprachpaket folgenden Effekt:


SharePoint schreibt hier einen Zahlenwert mit zu vielen Nullen in die zusätzliche Zahlen-Spalte Produkt-Preis.

Lösung

Die Lösung ist sehr einfach: Man schreibt nicht die Werte des Lookups in die zusätzliche Zahlenspalte der Liste Bestellungen, sondern den nachgeschlagen Wert. Hierfür erstellt man einen neuen SharePoint Designer Workflow für die Liste Bestellungen, der auf neue und oder geänderte  Elemente reagiert. Dieser beinhaltet

·        Schritt1: Aktion Workflowvariable festlegen

Variable List-ID als Ganze Zahl auf das aktuelle Element Produkt:Preis festlegen

Wichtig: Feld zurückgeben als Nachschlage-ID (als ganze Zahl)

·        Schritt 2: Feld im aktuellen Element festlegen

Produkt-Preis auf das Feld Preis aus der Liste Produkte festlegen, bei dem die ID der List_ID der Variable entspricht.


Das Ergebnis zeigt korrekt übertragene Werte die dann, wie man es erwarten würde, summiert werden können.


Unsere Berater stehen Ihnen jederzeit gerne für Ihre Fragen zu Workflows (SharePoint Designer, Visual Studio oder Nintex) zur Verfügung.

SharePoint Bug: Suche in Task Listen

Kürzlich wurde durch Microsoft bestätigt, dass bereits seit dem Dezember 2016 CU Update für SharePoint 2013 ein Fehler existiert, der die Suche in Task Listen verhindert.
 
Das Problem ist Microsoft bekannt, als möglichen Termin für einen Hotfix, um dieses Problem zu beheben, wurde das April 2017 CU genannt, allerdings ohne Gewähr.

Microsoft stellt Azure IP Advantage vor - Schutz vor geistigen Eigentumsverlusten in der Cloud

Das Programm Azure IP Advantage soll Nutzer vor "geistigen Eigentumsrisiken in der Cloud" schützen. Auslöser sind offenbar Patentklagen gegen Azure-Kunden aus dem Finanzsektor. Microsoft bietet Betroffenen zur Verteidigung einen Pool von bis zu 10.000 Microsoft-Patenten an.

Montag, 6. Februar 2017

SharePoint Referenzprojekt: Dokumentenmanagement

Für die Nutzung als DMS (Dokumentenmanagement System) können seitens SharePoint viele Standardfunktionalitäten genutzt werden. So können Dokumentenbibliotheken z.B. über die Definition von Inhaltstypen, Versionierung, Ansichten und Workflows angepasst und erweitert werden. Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen z.B. die Möglichkeiten von SharePoint Ansichten an Ihre Grenzen stoßen.

Wenn beispielsweise eine mehrstufige Strukturierung über Kategorien notwendig ist, kann es Sinn machen, dies mit Hilfe einer Zusatzentwicklung zu optimieren.

Wir haben im Rahmen eines Kundenprojekts ein solches System entwickelt. Für diesen Zweck wird die Terminologiespeicherverwaltung (Taxanomie / Managed Metadata) zur Abbildung einer mehrstufigen Kategorisierung genutzt.

Mit Hilfe eines für den Kunden angepassten Webparts können die Dokumente geordnet nach Kategorien in verschiedenen „Blöcken“ auf einer einzigen Seite übersichtlich dargestellt werden. Selbstverständlich werden vorhandene Berechtigungen berücksichtigt. Um eine möglichst hohe Usability zu erreichen, wurde das Webpart um Funktionen zum Ein-/ Ausklappen der Kategorien / Unterkategorien sowie der Möglichkeit eines Sprachwechsels versehen.

Kurze Zusammenfassung der Funktionen:
  • Spezifische Übersichtsdarstellung des Geschäftsbereichs
  • Multihierarchische Kategorie Strukturen
  • Farbkodierung für unterschiedliche Dokumenten Status
  • Mehrsprachigkeit
  • Auf- und zu klappbare Bereiche
  • Persönliche Favoriten Funktion
  • Volle Unterstützung von Standardfunktionen wie Check-In/Check-Out und Berechtigungen
 

Azure AD Pass-Through Authentication und Single Sign-on für O365 in Public Preview

Seit Anfang / Mitte Dezember steht die Technologie Azure AD pass-through authentication und SingleSignOn im Rahmen einer öffentlichen Preview für Office 365 Kunden zur Verfügung.

Kurz gesagt ermöglicht die Pass-Through Authentifizierung, dass Sie sich mit Ihrem lokalen Active Directory Account an Ihrem Office 365 anmelden können. Und dies ohne eine notwendige Synchronisierung Ihrer Passwörter in die Cloud. Der Einsatz eines ADFS Servers ist hierfür dann nicht mehr notwendig.

Die Installation eines Microsoft Tools (der Connector) in Ihrer lokalen Server Infrastruktur genügt vollkommen. Die einzige Voraussetzung ist hierfür, dass es sich mindestens um einen Windows Server 2012 handelt.

Die Funktionsweise basiert auf dem verschlüsselten Senden des Passworts das Sie in Ihrem O365 eingegeben haben. Die Validierung erfolgt über Ihren lokalen Domänen Controller. Sofern dieses erfolgreich ist, werden Sie direkt in O365 eingeloggt.

Eine noch einfachere und benutzerfreundlichere Möglichkeit ist es die Funktion SSO (SingleSignOn) zu nutzen. In diesem Fall entfällt selbst die Passworteingabe, da das System Sie in diesem Fall über Kerberos automatisch anmeldet – ein Aufruf Ihres Office 365 Systems und Klick auf Ihren Benutzer genügt für das Login.

Sollten Sie Fragen zu diesen Themen haben, sprechen Sie unsere Berater gerne direkt an, wir unterstützen Sie gerne.