Mittwoch, 13. November 2013

SharePoint 2013 – URL Pfad von Site Collection unterhalb einer bestehenden Site Collection anlegen

Kennen Sie das auch? Eventuell hat schon jemand das Problem / die Anforderung gehabt, den URL Pfad einer Site Collection unterhalb einer anderen bestehenden Site Collection zu hängen,
also z.B. folgendes Schema:










Leider kann man in der Central Administration bei den Managed Paths bei einer Explicit Inclusion nur eine Sitecollection erzeugen und eine Wildcard Inclusion hat keine Rootsite.
Die Lösung dafür ist, dass alle „Managed Path“ mit „Explicit Inclusion“ angelegt werden. Dann funktioniert es.

Siehe folgender Screenshot:





















Danach muss für jeden der angelegten Pfade eine Site Collection erstellt werden.

Dienstag, 12. November 2013

SharePoint 2013 - was sind friendly URLs?

Mit SharePoint 2013 wurden viele neue Funktionen eingeführt. Eine sehr nützliche sind die so genannten „user frienly URLs“. Sie ermöglichen Ihnen URLs z.B. ohne dass aus Publishing Sites bekannte "/pages /" und sogar ohne die übliche Dateiendung ".aspx" zu veröffentlichen.
 
Dies kann mit Hilfe der Funktion „verwaltete Navigation“ bewerkstelligt werden, das wiederum eine portalübergreifende Konsistenz gewährleistet. Jede Seite, einschließlich der Homepage, kann eine „friendly URL“ haben. Je nachdem, wie Sie Ihre Website konfigurieren, erhalten die meisten Seiten, die mit der Funktion „verwalteter Navigation“ arbeiten, automatisch eine solche friendly URL. Die Kernvorteile dieser Lösung liegen zum einen natürlich darin, dass das ganze sehr benutzer- und vor allem suchmaschinenfreundlich ist. Zum anderen kann auf diesem Weg aber auch eine zentral verwaltete Navigation bereitgestellt werden, die im gesamten Portal genutzt werden kann.
 
Die wichtigste Frage: Wie erstellt man eine „friendly URL“?
 
1. Als erstes erstellen Sie die relevanten Navigationspunkte im "Term Store Management Tool". Dazu gehen Sie auf die „Site Settings“ der obersten Ebene (der Site Collection) und wählen aus dem Bereich „Site Administration“ den Punkt „Term store management“.

 
 

 2. Erstellen Sie nun im Term Store eine neue „Group“ (z.B. Kundenname) und darin ein „Term Set“ , benennen Sie es z.B. „Portal Navigation“.
Wichtig: Setzen Sie in der Registerkarte „Intendend Use“ den Haken bei „Use this Term Set for Site Navigation“ und speichern.
 

 

 



 
 
 3. Erstellen Sie nun im angelegten Term Set für jeden gewünschten Navigationspunkt einen sogenannten „Term“. Der Begriff entspricht dann Ihrem gewünschten Navigationspunkt. Sie können beliebig viele Unterterms anlegen, um hier eine richtige mehrstufige Navigationshierarchie zu schaffen.





 
 
 4. Für jeden Term, den Sie erstellt haben, wechseln Sie die Registerkarten "Navigation". Dort können dann weitere Einstellungen wie z.B. MouseOver Texte und Sichtbarkeiten definiert werden.
Wichtig ist, dass Sie den Haken bei „Term-Driven Page with friendly URL" gesetzt haben (standardmäßig aktiv).

 
  
5. Wechseln Sie nun für den Term in die Registerkarte „Term-Driven Pages“. Hier können Sie weitere Einstellungen vornehmen, vor allem können Sie hier die friendly URL selbst festlegen. Das System schlägt bereits einen Wert vor, aber beim Setzen des Hakens bei „Customize“ kann dieser angepasst werden. Mit den Einstellungen „Change target page for this term“ und „Change target page for children of this term” kann nun die Zieladresse für den Navigationseintrag festgelegt werden (die eigentliche Seite). Wenn bei der ersten Einstellung nichts angegeben wird, holt er sich den Wert automatisch von dem darüberliegenden Term.

 
 
6. Wählen Sie nun in „Site Actions“ den Punkt „Navigation“. Dort wählen Sie die Option "Managed Navigation" für die globale (üblicherweise horizontal) oder die aktuelle (üblicherweise links dargestellt) Navigation aus und ordnen weiter unten im Punkt „Managed Navigation: Term Set“ das entsprechende Termset „Portal Navigation“ zu. Übrigens könnten von dieser Stelle aus auch definiert werden, ob neu angelegte Pages automatisch als Term angelegt und mit friendly URLs ausgestattet werden.
 
 

Mittwoch, 18. September 2013

Successstory RSR Vertrags- und Informationsmanagement

Der RSR (Reha-Service-Ring), Hamburg und S-PI schaffen gemeinsam Ordnung im Vertragsdschungel.

Der RSR hat aktuell 350 Partnerbetriebe, die alle in den Bereichen Rehatechnik, Sanitätshaus, Homecare, Medizintechnik, Orthopädietechnik und Kommunikationshilfen tätig sind. Die Kernkompetenz des RSR ist es, das Vertrags- und Ausschreibungswesen mit den gesetzlichen und privaten Krankenversicherern, sowie anderen Kostenträgern für seine Mitgliedsbetriebe zu organisieren und zu zentralisieren. Dazu muss laufend eine Vielzahl von Verträgen, Ausschreibungen und Bekanntmachungen erfasst, geordnet und den Mitgliedsunternehmen entsprechend ihrer Kompetenzfelder bereitgestellt werden. Der Einsatz einer Vertrags- und Informationsmanagementlösung ist für die Bewältigung der Aufgaben bei RSR unumgänglich. Für die Realisierung eines solchen fiel die Wahl auf SharePoint, da mit dieser Portalplattform alle bisherigen Einzellösungen bei RSR auf einem modernen und einfach handhabbaren Portal konsolidiert werden konnten.


Die S-PI hat alle Anforderungen der RSR auf Basis von SharePoint umgesetzt und unterstützt den RSR beim Betrieb, der Pflege und laufenden Fortentwicklung des Systems.


Der Zugriff für RSR und die Partnerunternehmen erfolgt einfach über einen Webbrowser und erfüllt die folgenden Anforderungen des RSR:
 
 Einfache Verfügbarkeit aller Verträge mit Filtermöglichkeiten

 Detaillierte Darstellung der Vertragsdetails

 Bereitstellung relevanter Dokumente

 Umfassende Suchfunktion



Bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche wurde besonderer Wert gelegt auf:

 Klare Menüstruktur

 Übersichtlichkeit

 Aktualität

 Benutzerfreundlichkeit

 Einfache Administration ohne Programmieraufwand für RSR



Das Fazit zu Vorteilen und Nutzen des Systems von Herrn Greiner, Geschäftsführer RSR:

Mit dem Portal konnte der RSR seine Dienstleistung optimieren und die Partner sparen viel Zeit in ihrer täglichen Arbeit, denn der RSR übernimmt die gesamte Vertragsadministration. Darüber hinaus bietet die Lösung dem RSR neben den Kernfunktionen noch weitere Vorteile, denn es können im Portal noch das Weiterbildungs- und Seminarangebot beworben, der Newsletter versandt und weitere nützliche Informationen aktuell und übersichtlich bereitgestellt werden.

Ausführliche Informationen finden Sie im Fachartikel von Herrn Greiner, Geschäftsführer RSR, erschienen in der August Ausgabe der Fachzeitschrift „MTD Medizin-Technischer-Dialog“.


Dienstag, 3. September 2013

S-PI analysiert Ihr bestehendes SharePoint im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit

S-PI Aktion des Monats September

Kennen Sie das auch? Technisch gesehen ist Ihr SharePoint sehr gut durchdacht, aber trotzdem mangelt es an der Nutzung? Oftmals ist der Grund eine nicht ideale Bedienerführung oder Kleinigkeiten wie z. B. in der Ribbon versteckte, aber sehr nützliche Funktionen wie „Benachrichtigungen“ oder „Excel-Export“.

Wir prüfen Ihr System eingehend, dokumentieren es und zeigen Ihnen Verbesserungsvorschläge auf, die wir im Laufe der Jahre anhand zahlreicher Projekterfahrungen erfolgreich umgesetzt haben.
 
Die Analyse wird online mittels einer Fernwartungssoftware wie z. B. Teamviewer, von uns durchgeführt. Der Zeitaufwand ist dabei auf 2-3 h begrenzt.
 
Als Ergebnis erhalten Sie von uns ein kurzes Dokument, das Ihnen Verbesserungsvorschläge und den ungefähren Aufwand einer Optimierung im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit aufzeigt.
 
Kontaktieren Sie einen unserer SharePoint Berater unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder
per email contact@s-pi.de.



 
Angebot gültig bis 30.09.2013 zzgl. gesetzl. MwSt.

Montag, 2. September 2013

SharePoint 2013 - und wo ist die Breadcrumb?

​Nicht immer ist es nachvollziehbar, warum Microsoft in Future-Releases von SharePoint Funktionen, die sich großer Beliebtheit erfreuten, herausnimmt. SharePoint 2013 hat eine smarte sehr einfach gehaltene Oberfläche, wofür die Brotkrumen-Navigation im Standard anscheinend nicht mehr vorgesehen ist. Prinzipiell ist die hierarchische Struktur von Sites in Sitecollections sehr sinnvoll und deshalb eine Top-Down bzw. Bottom-Up Navigation sehr hilfreich. Im Folgenden wird beschrieben, wie man ohne große Mühe per Anpassung der Masterpage diese Art der Navigation, die man schon aus SharePoint 2010 kennt, wieder aktivieren kann.

Zunächst verbindet man sich mit dem SharePoint Designer 2013 mit dem gewünschten Web.
 
Dann navigiert man zu den Master Pages und erstellt eine Kopie der (aktuellen) zu ändernden Master-Page. Diese Kopie benennt man am besten um und bearbeitet sie nun wie folgt:
 
1. Den Tag <div class=”ms-breadcrumb-dropdownBox” suchen
2. Das Attribut style=“display:none;“ dieses div‘s entfernen
3. Im SharePoint-PopoutMenu-Control direkt darunter das Attribut Visible=“false“ entfernen
 
Nach dem Speichern der Änderung setzt man die Master-Page als „Default Master-Page“. Anschließend muss die Master-Page ggf. noch genehmigt und veröffentlicht werden. Schließlich müsste nach dem Neu laden der Seite die heiß begehrte Breadcrumb-Navigation auftauchen.
 
Leider hat diese Änderung den kleinen Nebeneffekt, dass die Funktion „Aussehen ändern“, welche wir in einem vergangenen Post beschrieben haben, nun ihren Dienst verweigert. Dieses Verhalten scheint bei jeglichen Änderungen der Master-Page das Resultat zu sein, weshalb es wichtig ist, jegliche Änderungen an Sicherheitskopien durchzuführen.
 
Eine andere Herangehensweise bei der man nicht die Master-Page anfassen muss, wäre die Programmierung einer SharePoint 2013 Farm-Solution mit Visual Studio. Hierbei kommt ein Delegate Control zum Einsatz, welches die Breadcrumb wieder zum Leben erweckt. Bei Interesse wie dies genau funktioniert sprechen Sie jederzeit gerne einen Berater aus unserem SharePoint Beraterteam an unter Tel. 0 7131/ 72 40-503 oder contact@s-pi.de.








 

Mittwoch, 28. August 2013

Literaturempfehlung für SharePoint 2013 Anwender

​Ende Juli ist das Buch „SharePoint 2013 für Anwender“ über den Galileo Computing Verlag erschienen.

Auf 763 Seiten werden Anfängern, Fortgeschrittenen und Entwicklern die Neuerungen rund um SharePoint 2013 näher gebracht.

Es gibt eine Vielzahl an neuen Funktionen, welche die Oberfläche, die Infrastruktur und besonders die Funktion im Bereich Social Media betreffen und in diesem Buch beschrieben werden.
Der erste Teil des Buches widmet sich den Grundlagen, was SharePoint überhaupt ist, für was man es einsetzen kann und welche Herausforderungen dabei zu meistern sind. Außerdem werden im ersten Teil die wichtigsten Funktionen als Grundlage und zur Einarbeitung in SharePoint 2013 vermittelt.
 
Im zweiten Teil des Buches werden konkrete alltägliche Szenarien der Geschäftswelt und darauf abgestimmte Lösungsansätze aufgezeigt.
Die Fallbeispiele bauen dabei zwar auch auf Funktionen der SharePoint 2013 Enterprise-Edition auf, aber es werden, insofern dies möglich ist, workarounds für die SharePoint 2013 Foundation-Editionen aufgeführt. Eine Leseprobe ist hier zu finden:
 
 
SharePoint 2013 für Anwender dient als Nachschlagewerk für den Umgang mit SharePoint 2013 und richtet sich, wie der Buchtitel bereits verrät, hauptsächlich an Anwender. Es gibt dem Leser einige Ideen für die praktische Nutzung an die Hand, die als direkt umsetzbare Use-Cases einen echten Mehrwert bieten.
 
Falls Sie nicht über das nötige Knowhow verfügen, um Ihre individuellen Anforderungen mit SharePoint umzusetzen, fragen Sie am besten uns! Wir haben bereits jahrelange Erfahrung durch zahlreiche kleinere und größere SharePoint-Projekte.
Kontakt unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per email contact@s-pi.de.

Mittwoch, 7. August 2013

Service Pack 2 für SharePoint 2010-Familie erschienen



​Microsoft hat für die Office-, und SharePoint-2010-Produkte das Service Pack 2 veröffentlicht. Wie gehabt beinhalten die Service Packs, die bisher veröffentlichten Updates geschnürt in einem großen Gesamtpaket. Es sind keine bahnbrechenden Neuerungen enthalten, wobei in den Packages die Kompatibilität mit IE 10, Windows 8 und Windows Server 2012 verbessert wurde. Im Folgenden die wichtigsten Links für SharePoint-2010-Farmen:

SharePoint Server 2010 SP2
http://support.microsoft.com/kb/2687453

SharePoint Foundation 2010 SP2
http://support.microsoft.com/kb/2687464

Search Server 2010 SP2
http://support.microsoft.com/kb/2687461

FAST Search Server 2010 für SharePoint SP2
http://support.microsoft.com/kb/2687446

Office Web Apps 2010 SP2
http://support.microsoft.com/kb/2687470

SharePoint Designer 2010 SP2
http://support.microsoft.com/kb/2687463

Eine Auflistung der speziell in Service Pack 2 hinzugekommenen Änderungen bietet folgendes Excel-Sheet:
http://download.microsoft.com/download/9/5/9/959F3A24-80B3-4930-8FF8-D3C631BB878F/Microsoft%20Office%20and%20SharePoint%202010%20Service%20Pack%202%20Changes.xlsx

Es lohnt sich evtl. auch mal die „Known issues“ bei der Installation des SharePoint 2010 SP2 einzusehen:
http://support.microsoft.com/kb/2687520

Hinweis:
Es wird empfohlen das kumulative Update vom Juni 2013 der jeweiligen SharePoint 2010 Edition vor der Installation des jeweiligen Service Pack 2 zu installieren. Sollte sich das CU vom Juni 2013 (bei schon vorhandener Installation des SP2) nicht installieren lassen, muss auf das CU vom August 2013 gewartet werden.

Falls wir Ihnen die Installation und oder Wartung Ihrer Farmen abnehmen können, wenden Sie sich gerne an uns unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per e-mail contact@s-pi.de.





Dienstag, 18. Juni 2013

So einfach entwirft man ein neues Layout für SharePoint

​Es ist schon lange bekannt dass ein ansprechendes und einheitlich gehaltenes Screen-Design keine Spielerei sondern eine Sache ist, die die Akzeptanz und den Nutzungsgrad eines Systems sehr bereichern kann. Je nachdem wie viel Budget für das Design und Layout einer Oberfläche eingeplant wird, kann aus einer SharePoint-Plattform u. U. rein optisch gesehen ein komplett neues System entstehen. In einem vergangenen Artikel haben wir am Beispiel SharePoint 2013 beschrieben wie man im Screen-Design mit Standard-, bzw. Low-Budget-Mitteln eine beachtliche Veränderung erzielen kann. Sind diese Mittel nicht ausreichend, muss man tiefgehender Eingreifen und Masterpages anpassen, 3rd-Party Lösungen einbinden oder Controls und Solutions entwickeln. Grundlage für die Umsetzung eines komplexen Designs ist in jedem Fall ein detaillierter Entwurf der zu entwickelnden Umgebung.

Eine Möglichkeit wäre dabei die Beauftragung einer Agentur mit dem Entwurf eines Designs in Form eines Styleguides. Eine kostengünstigere Alternative wäre das Layout intern selbst mit einem Wireframing-Tool zu entwerfen. Ein tolles Tool, um mit geringem Aufwand ein Layout zusammen zu klicken ist Balsamiq Mockups. Diese Software ist leicht zu bedienen und bringt von Haus aus ein großes Sammelsurium an grafischen Elementen mit sich. Wer dieses Tool noch nicht kennt, kann in einer Web-Demo selbst Hand anlegen. Im Internet sind für die Gestaltung von SharePoint2010-, und SharePoint2013 -Sites kostenlose Vorlagen für Balsamiq Mockup aufgetaucht:

Balsamiq Template für SharePoint 2010  von James Sturges

http://sharepoint.jsturges.com/2011/11/sp2010-wireframe-template/
 
Balsamiq Template SharePoint 2013 von Matthew Hughes
http://flucidity.com/2013/02/sharepoint-2013-balsamiq-mock-up-template/

Fazit
Möchte man zeitnah ein nicht zu komplexes Design entwickeln, kann ein Wireframing-Tool sehr hilfreich sein, um eine Entwurfsidee an die Entscheidungsträger heranzutragen. Sieht das Design jedoch sehr umfangreiche Änderungen an der grundsätzlichen SharePoint-Optik vor, dann ist es besser eine Agentur damit zu beauftragen. Die technische Umsetzung des erstellten Layouts/ Modells erfolgt auf Basis der erstellten Entwürfe und erfordert ein tiefgreifendes Verständnis der SharePoint-Architektur. Ist dieses technische Verständnis im Unternehmen nicht vorhanden, empfiehlt es sich, auch hierbei einen externen Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

 
Möchten auch Sie eine modernere oder individuellere Oberfläche für Ihr SharePoint-Portal?
Fragen Sie uns! Wir arbeiten schon seit mehreren Jahren erfolgreich mit Agenturen zusammen und haben schon zahlreiche Projekte für Intranet- sowie Internetsites mit einer großen Nutzerzahl erfolgreich durchgeführt.
Wenden Sie sich an einen unserer Berater unter Tel. 0 7131/ 72 40-503 oder contact@s-pi.de.


 

Dienstag, 11. Juni 2013

SharePoint 2013 - Testsysteme auch als Testsysteme deklarieren

Bei der Entwicklung von eigenen SharePoint Lösungen und dem Testen von 3rd-Party Tools o.ä. ist es empfehlenswert, ein eigenes System zu Testzwecken aufzusetzen. Dieses SharePoint wird in der Regel von mehreren Kollegen im Firmennetzwerk zum Testen verwendet. Wenn man eine Weile damit arbeitet, um z.B. die Entwicklung einer Masterpage von einem getesteten System in eine Liveumgebung umzuziehen bzw. nachzubauen, kann es leicht vorkommen dass man die Systeme verwechselt. Deshalb ist es ratsam die Bestandteile einer Testumgebung, d.h. die SharePoint Zentraladministration (Backend) sowie die WebApplications (Frontend), z.B. mit dem Begriff Testsystem in der SuiteBar oder einem anderen Farbschema zu deklarieren.

In der Zentraladministration ist die Einstellmöglichkeit eines anderen Composed-Looks, wie auf den gewöhnlichen SiteCollections von SharePoint 2013, leider nicht gegeben. Man kann den Look jedoch trotzdem ändern, indem man einfach folgenden Direktlink aufruft:

<URL der Zentraladministration>/_layouts/15/designgallery.aspx
1111

Um den Link dauerhaft in der Zentraladministration unter Site Settings > „Look and Feel“ verfügbar zu machen, muss ein kleines Custom-Action Feature entwickelt werden. Welcher Code dafür benötigt wird und die Solution zum Download gibt es im Artikel von Fabian Moritz.

Quelle: http://www.brandmysharepoint.de/design-in-der-zentraladministration-andern/

Im Frontend also in den SiteCollections der WebApplications kann man die Änderungen des Farbschemas wie gehabt über Einstellungen > „Aussehen ändern“ modifizieren.

Die Änderung des Textes in der SuiteBar kann auch hilfreich sein, um sofort das Back- oder Frontend eines Testsystems zu identifizieren. Über folgendes Powershell-Skript kann für eine Web-Applikation ein eigener Titel in der SuiteBar definiert werden:

$sbtext = "SharePoint [TESTSYSTEM]"
$webapp = Get-SPWebApplication http://meinsharepoint
$webapp.SuiteBarBrandingElementHtml = "<div class='ms-core-brandingText'>$sbtext</div>"
$webapp.Update()

Vorher:
2222

Nachher:
333

Fazit
Wenn man häufig mit Testumgebungen zu tun hat, ist es sehr sinnvoll diese von etwaigen Livesystemen unterscheidbar zu machen. Am einfachsten ist es, ein Schema zu wählen dass z.B. Testumgebungen (Backend sowie Frontend) immer eine bestimmte Farbe haben und die Suitebar einen Titel mit [TESTSYSTEM] in großen Buchstaben o.ä. hat.

Haben Sie weitergehende Fragen zur Administration Ihrer SharePoint-Landschaft, dann setzen Sie sich unverbindlich mit einem unserer SharePoint Berater unter 0 7 131/ 72 40-503 oder contact@s-pi.de in Verbindung.

Dienstag, 7. Mai 2013

SharePoint Server 2013 - So einfach führt man Inhalte aus beliebigen Sites zusammen

​Eine weitere tolle Neuerung in SharePoint 2013 ist die Einführung des neuen Content-Search-, bzw. Inhaltssuche Webparts. Vielen dürfte noch das Content-Query Webpart aus der Vorgängerversion bekannt sein, mit dem man für ein individuelles inhaltliches Ergebnis leider nicht um die Anpassung von XSLT-Code herum kam. Das neue Inhaltssuche-Webpart verfolgt dabei eine andere Strategie, indem es Inhalte aus der Suchfunktion darstellt, die man sehr einfach für die grafische Anzeige aufbereiten kann. Die innovative Idee die Microsoft damit verfolgt nennt sich „Search-driven“-Content und baut demnach auf einer funktionierenden Such-Applikation auf.

Das Inhaltssuche-Webpart ist leider nur auf einem SharePoint Server 2013 verfügbar. Zu finden ist es dort in der Webpart-Kategorie Inhaltsrollup.
 


Nach dem Hinzufügen zeigt das Webpart bereits ein Standardsuchergebnis an, welches für die Verwendung jedoch wenig hilfreich ist.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Über die Webpart-Einstellungen kann man das Webpart nach eigenen Wünschen konfigurieren.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
Nach dem Klick auf „Abfrage ändern“ kann man die Suchabfrage und damit die Ergebnismenge des Webparts definieren.
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hierbei stehen sehr umfangreiche Mittel zur Verfügung, um ein gewünschtes Resultset zu erzeugen. Auf der linken Seite können Abfragekriterien definiert werden wie z.B. alle Elemente nach bestimmten Werten wie „Inhaltstyp“, „User“, „Tag“ oder „zuletzt geändert“ abzufragen. Außerdem kann vorgegeben werden, ob auf der aktuellen Website, in der kompletten Websitesammlung auf einer bestimmten Site oder ob ganz ohne Einschränkung gesucht werden soll. Ohne Einschränkung zu suchen hat den Charme, dass jegliche für die Suche mit angebundenen fremden Webapplications oder sogar fremde Farmen mit durchsucht werden können. Im erweiterten Modus und den Reitern neben Grundlagen können zudem noch Einstellungen wie Einschränkungen, Gruppierungen, Sortierungen und weitere Abfrageregeln festgelegt werden. Im rechten Bereich des Abfragefensters wird direkt das dazu passende Suchergebnis aus dem Crawl als Vorschau angezeigt.
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachdem die Abfrage definiert wurde, kann in den Webpart-Einstellungen unter Anzeigevorlagen und „Steuerelement“ eingestellt werden, ob die Ergebnisse in einer einfachen Liste, einer Liste mit Paging oder einer Slideshow dargestellt werden sollen. Ebenfalls kann die Anzeige eines einzelnen Elements unter „Element“ beeinflusst werden. Im folgenden Beispiel wurde eine „Liste“ mit „Zwei Zeilen“ für die Anzeige gewählt. Für eine aussagekräftigere Darstellung wurde unter Eigenschaftszuordnungen eingestellt, dass neben dem Titel für jedes Element das Erstellungsdatum mitangezeigt werden soll. Hinweis: Ist eine ganz bestimmte Darstellung der einzelnen Elemente gewünscht, so können dafür eigens definierte Templates erstellt werden. Wie das funktioniert werden wir in einem weiteren Artikel erläutern.
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das gespeicherte Ergebnis sieht am Ende dann so aus:



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fazit: Mit dem neuen Webpart kann man Inhalte wie gezeigt sehr einfach Site-, SiteCollection-, WebApplication- und unter Umständen farmübergreifend aggregieren.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, dann nehmen Sie gerne unsere individuelle Beratung in Anspruch unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail unter contact@s-pi.de.
 

Freitag, 3. Mai 2013

SharePoint 2013 Oberfläche - Dank Device Channels für jeden Browser optimal anpassbar

​In einem vergangen Post haben wir schon einmal die „Device Channels“ zu Deutsch „Gerätekanäle“ von SharePoint 2013 angesprochen. Diese sehr sinnvolle Neuerung schafft die Möglichkeit den Aufruf und damit die optische Darstellung einer SharePoint-Site für die unterschiedlichsten Client-Geräte zu optimieren. Durch den weiterhin stark steigenden Einsatz von mobilen Endgeräten ist dieses Feature sicherlich von vielen schon lange herbeigesehnt. In SharePoint 2010 gab es bereits eine mobile Ansicht, die für Websites allerdings untauglich war. Mit SharePoint 2013 kann man eine angepasste Oberfläche je Gerät viel einfacher und mit weniger Programmieraufwand umsetzen, denn für jeden Browser bzw. jedes Endgerät kann eigens eine Masterpage definiert werden.
Beim Aufruf einer Website sendet ein Browser auf einem PC oder einem mobilen Endgerät für gewöhnlich einen User-Agent String im http-Header mit. Dieser User-Agent String wird von SharePoint ausgewertet und einem Device Channel zugeordnet. Für die Verwendung von Gerätekanälen in Kombination mit Masterpages müssen das Websitesammlungsfeature „SharePoint Server-Veröffentlichungsinfrastruktur“ und das Websitefeature „SharePoint Server-Veröffentlichung“ für die betreffende Website bzw. Websitesammlung aktiviert sein. Sobald diese Features aktiviert sind, erhält man unter Aussehen und Verhalten die Option Gerätekanäle:

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier sieht man eine Liste mit den definierten Kanälen. SharePoint definiert standardmäßig einen Default-Channel.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wie in einer üblichen Liste kann über „Neues Element“ ein weiterer Device Channel hinzugefügt werden. Hier muss neben dem Namen ein eindeutiger Alias, eine Beschreibung und die Einschlussregeln für Geräte definiert werden. Der eindeutige Alias wird später noch z.B. für das Ein-, und Ausschließen von Inhalten per DeviceChannelPanel oder für Testaufrufe (z.B. http://sp2013/SitePages/Homepage.aspx?DeviceChannel=meinAlias) in der URL verwendet und sollte deshalb kurz, ohne Leerstellen und Sonderzeichen definiert werden. In das Feld für die Einschlussregeln der Geräte wird in jeder Zeile ein User Agent String definiert und somit eine Zuweisung zwischen Browser und dem jeweiligen Kanal vorgenommen. Auf der Seite http://user-agent-string.info/ kann man sich z.B. per Klick auf „Analyze my UA“ den User Agent String des aktuellen Browsers ausgeben lassen. Zuletzt kann man den Channel direkt aktiv schalten, wenn man das möchte, sodass er sofort zur Verfügung steht.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hinweis: Die Device Channels werden auf eine Übereinstimmung mit dem User Agent String nach der Reihenfolge der Liste angesprochen, das heißt der Default Channel, der im schlimmsten Falle greift, sollte an letzter Stelle stehen. Hat man alle benötigten Device Channels angelegt, kann man über den Punkt Gestaltungsvorlage unter Aussehen und Verhalten in den Websiteeinstellungen die Zuordnung zwischen einem Device Channel und einer Masterpage vornehmen. Masterpages müssen zuvor, wie auch in SharePoint 2010, über z.B. den SharePoint Designer erstellt und veröffentlicht werden, um zugeordnet werden zu können.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wie bereits erwähnt kann man über den Tag eines DeviceChannelPanel zusätzliche Inhalte für bestimmte Gerätekanäle definieren und muss somit nicht unbedingt für jeden Channel eine eigene Masterpage erstellen. Hierfür wird der Alias des Gerätekanals verwendet:
 
<PublishingWebControls:DeviceChannelPanel runat="server" IncludedChannels="iOs611">
<!-- belibiger HTML-Code -->
</PublishingWebControls:DeviceChannelPanel>


Mit den Device Channels schafft SharePoint einen deutlichen Mehrwert, indem einfach und effizient auf beliebige Browser reagiert werden kann. Möchten Sie mehr darüber erfahren oder können wir Sie bei der Konfiguration Ihres SharePoint-Auftritts unterstützen, dann melden Sie sich unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail unter contact@s-pi.de.
 
 
 

Dienstag, 30. April 2013

Public update für SharePoint 2013 erschienen

​Microsoft hat ein öffentliches update (PU) für SharePoint 2013 herausgegeben. Die Definition eines public updates verrät bereits, dass damit wichtige Sicherheitslücken geschlossen werden, die eine Vielzahl von Kunden betreffen. Hinweis: Dieses update ist zwingende Voraussetzung für die Installation zukünftiger kumulativer updates. Hier die entsprechenden KB-Artikel dazu:
SharePoint Foundation 2013 (KB-Artikel: 2768000)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2768000

SharePoint Server 2013 (KB-Artikel: 2767999)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2767999

Project Server 2013 (KB-Artikel: 2768001)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2768001

Nach der Installation muss auf jeder Maschine in der Farm der SharePoint 2013 Configuration Wizard ausgeführt werden.
 
Wie gehabt beinhaltet das SharePoint Server 2013 PU das PU für SharePoint Foundation 2013 und das Project Server 2013 PU beinhaltet das SharePoint Server 2013 sowie das SharePoint Foundation 2013 PU. Es muss daher nur ein update package auf dem Server installiert werden.
Benötigen Sie Beratung oder Unterstützung bei der Wartung Ihrer SharePoint-Serverfarm?
Wenden Sie sich bitte an einen unserer Berater unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder
per e-mail contact@s-pi.de.
 
Original-Quelle: http://blogs.technet.com/b/stefan_gossner/archive/2013/03/21/march-public-update-for-sharepoint-2013-available-and-mandatory.aspx

Freitag, 26. April 2013

SharePoint 2013 für den Erstaufruf auf Temperatur bringen

​Viele Nutzer und mit Sicherheit jeder SharePoint-Administrator kennt das Verhalten von SharePoint-Webs und dem Recycling der Application-Pools. In der Regel werden die App-Pools über Nacht recycelt, sodass beim Erstaufruf am nächsten Morgen unangenehme Wartezeiten entstehen. Für SharePoint 2010 gab es bereits diverse Warmup Scripts, um die Wartezeit des ersten Aufrufs zu den üblichen Geschäftszeiten angenehmer zu gestalten. Bei SharePoint 2013 kann man bequem eine mitgelieferte Funktion verwenden, um einen Warmup zu erreichen.


SharePoint 2013 erfordert die Power Shell Version 3.0, die mit einer ganzen Palette an neuen Commandlets daher kommt. Eines davon ist das „Invoke-WebRequest“-cmdlet mit dem man ähnlich wie mit cURL Dateien herunterladen oder auch Webanfragen an URLs senden kann. Ideal ist dieses mitgelieferte cmdlet, um täglich vor den Geschäftszeiten die gewünschten SharePoint-Sites vorzuladen.
 
Mit diesem einfachen Script wird für jede Webanwendung in der Farm die Default-Seite der Root-Sitecollection aufgerufen:
 
Get-SPWebApplication | ForEach-Object { Invoke-WebRequest $_.url -UseDefaultCredentials -UseBasicParsing }
 
Ein komplexer Farmaufbau erfordert ggf. das Ausführen des kleinen Scripts auf mehreren Servern. Außerdem muss beachtet werden, dass im Hintergrund für unterschiedliche Website-Templates (Teamsite, Publishingsite, usw.) verschiedene Assemblies zum Einsatz kommen, das einen separaten Warmup erfordert. Es empfiehlt sich deshalb dem „Invoke-Webrequest“-cmdlet eine Liste an Sitecollections zu übergeben, sodass jeder Typ Website-Template bedient wird, anstatt es für jede Webanwendung anzuwenden.
 
Sobald man ein funktionierendes PS-Script (.ps1) erstellt hat, muss man dieses nur noch zeitgesteuert starten lassen. Für diesen Schedule muss man zunächst sicherstellen, dass überhaupt Scripts auf dem Server ausgeführt werden dürfen. Über den Befehl
 
set-executionpolicy RemoteSigned
 
mit anschließender Bestätigung kann man dies in der Power Shell aktivieren. Im folgenden Artikel wird beschrieben, wie man einen geplanten Task für das Power Shell Script erstellen kann:
 
 
Gerne beraten und unterstützen wir Sie beim Management Ihrer SharePoint-Farm. Unsere Administratoren haben jahrelange Erfahrung und können Ihnen bei der Konfiguration und Wartung Ihrer Farm behilflich sein oder Sie dahingehend schulen.
Wenden Sie sich an uns unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail an contact@s-pi.de.
 
Quelle: http://www.toddklindt.com/blog/Lists/Posts/Post.aspx?ID=404

Mittwoch, 24. April 2013

Die Oberfläche von SharePoint 2013 umgestalten, Teil 1 - mit geringem Aufwand

​Eine einheitliche grafische Benutzeroberfläche ist für jede Art von Website ratsam, sei es eine Intranet- oder eine Internetsite. Bekannte Farben und Bilder schaffen eine gewohnte Umgebung und fördern die Akzeptanz. In diesem Artikel wird gezeigt, wie man sehr einfach mit Standardmitteln eine Site in SharePoint 2013 umgestalten kann. In einem weiteren Teil möchten wir zeigen, wie man mit etwas mehr Aufwand noch umfangreichere Änderungen am Screen-Design vornehmen kann.






 
 
 
 

 

Zwei der hier beschriebenen Möglichkeiten findet man direkt auf dem Startbildschirm.

 
 
Header Logo ändern
 
Wie man es bereits aus SharePoint 2010 kennt, kann man im ersten Schritt das Header Logo austauschen. Dazu geht man über Websiteeinstellungen und wählt dort „Titel, Beschreibung und Logo“ unter der Rubrik „Aussehen und Verhalten“.
 
 




 
 
 
 
 
 
 

 
In diesem Dialog kann man neben dem Titel und der Beschreibung einer SharePoint-Site eine Logo-Grafik hinterlegen. Dabei kann der Link zum Bild von einer Intranet-, oder einer Internetsite verwendet werden. Es empfiehlt sich jedoch das Logo in einer Dokumentenbibliothek im SharePoint zu hinterlegen, wodurch sich ein relativer Pfad ergibt: /sites/test/pictures/logo.png

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 



Aussehen ändern

 
Spielend leicht lässt sich auch die komplette Aufmachung der Seite nach vorgegebenen Schemen ändern. Hierbei verhält es sich nicht wie bei SharePoint 2010 durch die Erstellung der Themes per PowerPoint. In SharePoint 2013 sind es hinterlegte XML-Dateien auf dem Server, die die Farbmuster bereitstellen. Man gelangt über den Klick auf Einstellungen und „Aussehen ändern“ oder über den Umweg der Websiteeinstellungen und der Rubrik „Aussehen und Verhalten“ zur Auswahl der vordefinierten Designs.
 




 
 
 
 
 
 



Hier kann man eines der standardmäßig achtzehn hinterlegten Designs auswählen.




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Hat man ein Design ausgewählt kann man im nächsten Fenster noch Feinjustierungen vornehmen.





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Es lässt sich, anders als bei SharePoint 2010, ein eigenes Hintergrundbild definieren. Man kann dazu einfach das Bild per Drag and Drop in das entsprechende Feld ziehen. Das Farbschema und die Schriftart kann man hier ähnlich wie in SharePoint 2010 anpassen.
Neu an dieser Stelle ist die Auswahl eines Layouts. Es steht das Layout „Seattle“ und „Oslo“ zur Verfügung. Wählt man „Seattle“ dann befindet sich die Quick Launch auf der linken Seite wie gehabt. Dagegen befindet sich beim Layout „Oslo“ die Quick Launch in der horizontalen, dadurch hat man unterhalb des Head-Bereichs die volle Breite für den Content.
 





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Möchte man das angepasste Design übernehmen, muss man zunächst auf „Testen“ klicken. Hier hat man die Möglichkeit, das Design anzuwenden oder es zu nochmals zu ändern.

 





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das spontan zusammengeklickte Testdesign sieht in diesem Fall so aus:





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beim Testen mehrerer Designkombinationen fiel auf, dass die Designs wunderbar mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln zurechtkommen. Allerdings scheinen manche Designs die immer noch häufig vorkommende Auflösung von 1024 x 768 Pixeln nicht richtig zu mögen, da hier gelegentlich unschöne horizontale und vertikale Scroll-Balken erscheinen.
 
S-PI hat jahrelange Erfahrung beim Entwickeln von SharePoint-Screendesigns anhand eines vorgegebenen Corporate Identity. Sehen Sie sich dazu gerne unsere Referenzen unter
 
 
Falls wir Sie beim customizing Ihres SharePoints unterstützen können setzen Sie sich mit uns unter Telefon 0 71 31/ 72 40-503 oder per mail contact@s-pi.de in Verbindung.

Dienstag, 23. April 2013

Probleme mit dem Internet Explorer 10 und SharePoint beheben

​Microsoft hat bisher den Internet Explorer 10 nur mit Windows 8 und Windows Server 2012 ausgeliefert. Seit Ende Februar ist der neue Browser von Microsoft nun auch für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 freigegeben. Auch wenn sich vom Erscheinungsbild her nicht so viel getan hat, verspricht Microsoft in der neuen Version einige Verbesserungen wie Optimierungen in der Java-Script Engine und eine bessere Unterstützung der modernen Webstandards. Allerdings sind auch diverse Probleme, wie z.B. beim Rendern von SharePoint-Sites, bekannt.

Bestimmte ASP.NET Anwendungen, darunter auch SharePoint 2007 und SharePoint 2010, verhalten sich mit dem Internet Explorer 10 nicht erwartungsgemäß und liefern sogar JavaScript Fehler. Dies liegt an einem fehlenden Hotfix für Windows Server 2008 R2 (oder vorhergehende) welcher Fehler in den Browser Definition-Files von ASP.NET 2.0 / 4.0 behebt. Die Fehler in den Definition-Files haben die Auswirkung, dass der IE 10 als älterer Browser erkannt wird und deshalb JavaScript-Funktionalität nur eingeschränkt zur Verfügung steht.
 
Bei SharePoint 2010 kommt es zu Problemen mit dem People Picker und einigen anderen Funktionen wie z.B. das Erstellen von Listen und das Speichern von Listeneinträgen.

Das Drücken auf den Button Erstellen im Dialog zum Erzeugen einer neuen Liste hat keinen Effekt:


Beim Versuch einen Listeneintrag in z.B. einen Kalender zu machen hat das Drücken auf Speichern an beiden Stellen keine Wirkung:



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eine Möglichkeit diesen Fehler zu umgehen ist für die betreffende Site die Browser-Kompatibilitätsansicht zu aktivieren. Dies macht man über die Taste ALT und wählt dann „Extras“ und „Einstellungen der Kompätibilitätsansicht“.




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im folgenden Dialog fügt man die betreffende SharePoint Site hinzu:

InternetExplorer10_5.png

Eine bessere Möglichkeit diesen Fehler zu beheben findet man im recht kurz gehaltenen Artikel von Microsoft:
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ie/hh869299(v=vs.85).aspx
Der Microsoft-Artikel führt einen in der Lösungsbeschreibung auf einen weiteren Artikel, indem die Fehlerbehebung durch das Einspielen von diversen Hotfixes erläutert wird.

Auch beim topaktuellen SharePoint 2013 scheint der Internet Explorer 10 nicht reibungslos zu funktionieren. Es fiel auf, dass die Page Rating Funktion auf Enterprise Wiki-Seiten nicht richtig funktioniert. Tobias Lekmann beschreibt hier http://blog.lekman.com/2013/01/ie10-fails-to-render-ratings-in.html wie man das Problem temporär beheben kann.
Der neue Internet Explorer 10 ist dennoch zu empfehlen und kann für die 64-bit Editionen von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 hier heruntergeladen werden:
Microsoft liefert die neue Version in den nächsten Tagen und Wochen per Auto-Update aus. Möchte man die Installation von Internet Explorer 10 jedoch unterbinden kann man sich mit diesem offiziellen Toolkit behelfen:
Haben Sie noch Fragen zu diesem oder weiteren Artikeln, dann wenden Sie sich gerne direkt an uns unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail contact@s-pi.de.

Freitag, 19. April 2013

Kumulative SharePoint Updates für den Monat April erschienen

​​Microsoft hat die CU-Packages der SharePoint 2007 und SharePoint 2010 Generation für den Monat April veröffentlicht.
Auch für SharePoint 2013 wurde ein CU veröffentlicht, bisher allerdings nur für die SharePoint Foundation 2013.

Im Folgenden die entsprechenden Links dazu:

Windows SharePoint Services 3.0 (KB-Artikel: 2799869)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2799869
Microsoft Office SharePoint Server 2007 (KB-Artikel: 2799867)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2799867


Voraussetzung für die Installation des CU’s: Bereits installiertes Service Pack 3 für Windows SharePoint Services 3.0 sowie Microsoft Office SharePoint Server 2007. Nach der Installation muss auf allen Maschinen in der Farm der SharePoint Konfigurations-Wizard erneut ausgeführt werden.

SharePoint Foundation 2010 (KB-Artikel: 2794728)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2794728


SharePoint Server 2010 (KB-Artikel: 2775353)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2775353


SharePoint Server 2010 inkl. Project Server (KB-Artikel: 2775426)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2775426


Voraussetzung für die Installation des CU’s: Bereits installiertes Service Pack 1 für SharePoint 2010. Nach der Installation muss auf allen Maschinen in der Farm der SharePoint Konfigurations-Wizard erneut ausgeführt werden. Für jede SharePoint Edition muss nur jeweils ein Paket installiert werden.
 
SharePoint Foundation 2013 (KB-Artikel: 2751999)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2751999


SharePoint Server 2013 - geplant
 
Voraussetzung für die Installation des CU’s: Installiertes Public Update vom März 2013 für die jeweilige SharePoint 2013 Edition. Auch hier muss nach der Installation auf allen Maschinen in der Farm der SharePoint Konfigurations-Wizard erneut ausgeführt werden.

Möchten Sie die Wartung Ihrer Serverfarm von erfahrenen SharePoint Administratoren durchführen lassen oder haben Sie weitergehende Fragen?

Wir unterstützen Sie gerne bei der Administration Ihrer SharePoint-Umgebung.

Freitag, 8. März 2013

So bringt man SharePoint 2013 dazu alle Benutzer einer Websitesammlung anzuzeigen

Manchmal sind es die entscheidenden kleinen Tricks und Kniffe, die einem das Leben erleichtern können. In SharePoint 2013 gibt es wieder zahlreiche dieser kleinen Tricks. So wie man es von SharePoint gewohnt ist, gibt es meistens sogar mehrere Wege zum Ziel. Auf den Wunsch sich Sich alle Benutzer einer Websitesammlung in SharePoint 2013 auflisten zu lassen, ist im Standard leider nicht möglich, da SharePoint diese Option in der grafischen Oberfläche nicht anbietet.

Im Folgenden zwei Möglichkeiten, um dies doch zu bewerkstelligen:

1. Möglichkeit:
Die aus SharePoint 2007 bekannte URL verwenden.
 
In SharePoint 2007 existierte noch der Link „Alle Personen“. Das Schema dieser URL kann auch bei SharePoint 2013 mit derselben Funktion verwendet werden. Hierbei kopiert man die URL aus SharePoint 2007
 
http://sharepoint2007seite/_layouts/people.aspx?MembershipGroupId=0&FilterField1=ContentType&FilterValue1=Person
 
und ändert falls nötig nur das Protokoll, den Host und evtl. den Port gemäß des neuen SharePoint 2013 Servers ab.
 
http://sharepoint2013seite/_layouts/people.aspx?MembershipGroupId=0&FilterField1=ContentType&FilterValue1=Person
 
2. Möglichkeit:
Link zu beliebiger Gruppe in SharePoint 2013 in der Adresszeile anpassen.
 
Falls kein Legacy-System in der Version von SharePoint 2007 bereitsteht, gibt es auch noch eine einfachere Möglichkeit. Hierbei navigiert man wie gewohnt zu den Websiteeinstellungen und klickt anschließend unter Benutzer und Berechtigungen auf „Benutzer und Gruppen“.




 Anschließend kann man eine beliebige Gruppe auf der linken Seite auswählen.



Nun muss man nur noch in der Adresszeile der aktuellen URI

https://demo/sites/test/_layouts/15/start.aspx#/_layouts/15/people.aspx?MembershipGroupId=4
 
das Get-Attribut MembershipGroupId mit Paramter 0 belegen
https://demo/sites/test/_layouts/15/start.aspx#/_layouts/15/people.aspx?MembershipGroupId=0
 


 
 
Durch das oben beschriebene Vorgehen, erhält man eine Liste aller Nutzer die gruppenübergreifend in dieser Websitesammlung bekannt sind.
 
Falls Sie noch weitergehende Fragen zu diesem oder weiteren Artikeln haben, wenden Sie sich bitte an uns per email unter contact@s-pi.de.
 
Sollten Sie auf der Suche einem SharePoint-Berater sein, sprechen Sie uns gerne unverbindlich unter Telefon 0 71 31/ 72 40-503 an.

Freitag, 1. März 2013

SharePoint 2013 Trick - So bekommt man die „Als anderer Benutzer anmelden“-Funktion zurück

​Bei Produkten von Microsoft stellt man manchmal überraschender Weise fest, dass in einem neuen Release Dinge verändert und umgestaltet wurden, die man so nicht erwartet hätte. So auch in SharePoint 2013 mit der Funktion des Benutzerwechselns. Wer schon mit SharePoint 2013 gearbeitet hat wird bestimmt schon bemerkt haben, dass diese Funktion von Microsoft entfernt wurde. Prinzipiell gibt es diese Funktion in SharePoint noch; sie wird dem Benutzer aber standardmäßig nicht mehr angezeigt.
 

Dem gewöhnlichen SharePoint-Benutzer wird dies kaum auffallen, weil dieser selten verschiedene Zugänge zu einem Portal besitzt. Entwickler, Tester und Administratoren hingegen schätzen diese Funktion sehr, da diese beim Testen und der Fehlerbehebung sehr hilfreich sein kann. Hierzu kursieren bereits mehrere Lösungen im Web, wir möchten im Folgenden zwei benennen:
 
Eine der möglichen Lösungen wurde schon einmal von unserem Partner Bamboo thematisiert. Hierbei ist eine ASCX-Datei im SharePoint-Hive anzupassen, um den Menüpunkt dem Menücontrol wieder hinzuzufügen. Nach der Anpassung der Datei ist der Menüpunkt direkt wieder verfügbar.
 
Vorteil:
Es sind keine Entwicklungs-, und Deployvorgänge erforderlich.
 
Nachteil:
Die Änderung könnte durch Updates bzw. ServicePacks wieder aufgehoben werden. Microsoft supportet Änderungen an Dateien im SharePoint Verzeichnis prinzipiell nicht, in diesem Fall anscheinend schon (siehe http://support.microsoft.com/kb/2752600/de).
 
 
Fabian Moritz beschreibt eine weitere Möglichkeit, den Menüpunkt wieder herzustellen. Sein Ansatz ist eine kleine Solution zu entwickeln, welche auf der betreffenden Webanwendung deployt werden kann.
 
Vorteil:
Änderungen sind dauerhaft wirksam.
 
Nachteil:
Es muss eine SharePoint 2013 Lösung mit Visual Studio 2012 entwickelt werden.
 
 
Beleuchtet man die Thematik etwas genauer, fällt auf, dass Microsoft seine Gründe hatte, diese Funktion zu entfernen. Einer der der Gründe ist vermutlich der Effekt, dass durch die Anmeldung eines anderen AD-Benutzers auf einem Client (kann evtl. mehrmaliges Neuladen erfordern) die Office-Dokumente trotzdem mit dem an Windows angemeldeten Benutzers geöffnet werden. Um diese Funktion wieder bereitzustellen, kommt es deshalb auf das Anwendungsszenario an.
 
 
Haben Sie Fragen zur Durchführung der oben beschriebenen Änderungen? Können wir Sie beim customizen Ihres SharePoint-Portals unterstützen? Wir beraten Sie gerne individuell unter Telefon 0 7131/72 40-503 oder contact@s-pi.de.
 
Quellen:

Dienstag, 15. Januar 2013

SharePoint und WebDAV machen nicht immer was der Nutzer möchte


​In der Vergangenheit hat S-PI schon mehrfach über das Thema WebDav im Zusammenspiel mit SharePoint berichtet. Es ist immer wieder spannend, welche Phänomene sich in der Praxis zeigen. Kürzlich fiel bei der Anlage von Ordnern in einer Dokumentbibliothek folgendes auf:
Erstellt man in der Oberfläche von SharePoint 2010 einen Ordner in einer Dokumentenbibliothek mit einem führenden Unterstrich (z.B. „_test“)



















wird dieser in der WebDAV „Windows-Explorer-Ansicht“ überhaupt nicht angezeigt.





















Wurde der Ordner hingegen im Windows Explorer angelegt, ist er dort und in der SharePoint-Oberfläche sichtbar.

Eine Recherche ergab, dass sich dieses Verhalten durch alle SharePoint Versionen ab WSS 3.0 und MOSS 2007 zieht. Besonders bemerkenswert ist: Es macht einen Unterscheid, ob man die Explorer-Ansicht aus einer Bibliothek heraus öffnet oder ob man die Bibliothek als Netzlaufwerk geöffnet hat. Über das Netzlaufwerk bleibt der Ordner weiterhin sichtbar, über die Explorer-View nicht. Hier verhält es sich so, als ob man den Ordner über die GUI von SharePoint erstellt hätte.

Haben Sie weiterführende Fragen zu SharePoint-Themen oder möchten Sie gerne mehr über unser Leistungsportfolio erfahren? Wenden Sie sich bitte an einen unserer Berater unter
Tel. 07 131/ 72 40-503 oder contact@s-pi.de.