Dienstag, 18. Juni 2013

So einfach entwirft man ein neues Layout für SharePoint

​Es ist schon lange bekannt dass ein ansprechendes und einheitlich gehaltenes Screen-Design keine Spielerei sondern eine Sache ist, die die Akzeptanz und den Nutzungsgrad eines Systems sehr bereichern kann. Je nachdem wie viel Budget für das Design und Layout einer Oberfläche eingeplant wird, kann aus einer SharePoint-Plattform u. U. rein optisch gesehen ein komplett neues System entstehen. In einem vergangenen Artikel haben wir am Beispiel SharePoint 2013 beschrieben wie man im Screen-Design mit Standard-, bzw. Low-Budget-Mitteln eine beachtliche Veränderung erzielen kann. Sind diese Mittel nicht ausreichend, muss man tiefgehender Eingreifen und Masterpages anpassen, 3rd-Party Lösungen einbinden oder Controls und Solutions entwickeln. Grundlage für die Umsetzung eines komplexen Designs ist in jedem Fall ein detaillierter Entwurf der zu entwickelnden Umgebung.

Eine Möglichkeit wäre dabei die Beauftragung einer Agentur mit dem Entwurf eines Designs in Form eines Styleguides. Eine kostengünstigere Alternative wäre das Layout intern selbst mit einem Wireframing-Tool zu entwerfen. Ein tolles Tool, um mit geringem Aufwand ein Layout zusammen zu klicken ist Balsamiq Mockups. Diese Software ist leicht zu bedienen und bringt von Haus aus ein großes Sammelsurium an grafischen Elementen mit sich. Wer dieses Tool noch nicht kennt, kann in einer Web-Demo selbst Hand anlegen. Im Internet sind für die Gestaltung von SharePoint2010-, und SharePoint2013 -Sites kostenlose Vorlagen für Balsamiq Mockup aufgetaucht:

Balsamiq Template für SharePoint 2010  von James Sturges

http://sharepoint.jsturges.com/2011/11/sp2010-wireframe-template/
 
Balsamiq Template SharePoint 2013 von Matthew Hughes
http://flucidity.com/2013/02/sharepoint-2013-balsamiq-mock-up-template/

Fazit
Möchte man zeitnah ein nicht zu komplexes Design entwickeln, kann ein Wireframing-Tool sehr hilfreich sein, um eine Entwurfsidee an die Entscheidungsträger heranzutragen. Sieht das Design jedoch sehr umfangreiche Änderungen an der grundsätzlichen SharePoint-Optik vor, dann ist es besser eine Agentur damit zu beauftragen. Die technische Umsetzung des erstellten Layouts/ Modells erfolgt auf Basis der erstellten Entwürfe und erfordert ein tiefgreifendes Verständnis der SharePoint-Architektur. Ist dieses technische Verständnis im Unternehmen nicht vorhanden, empfiehlt es sich, auch hierbei einen externen Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

 
Möchten auch Sie eine modernere oder individuellere Oberfläche für Ihr SharePoint-Portal?
Fragen Sie uns! Wir arbeiten schon seit mehreren Jahren erfolgreich mit Agenturen zusammen und haben schon zahlreiche Projekte für Intranet- sowie Internetsites mit einer großen Nutzerzahl erfolgreich durchgeführt.
Wenden Sie sich an einen unserer Berater unter Tel. 0 7131/ 72 40-503 oder contact@s-pi.de.


 

Dienstag, 11. Juni 2013

SharePoint 2013 - Testsysteme auch als Testsysteme deklarieren

Bei der Entwicklung von eigenen SharePoint Lösungen und dem Testen von 3rd-Party Tools o.ä. ist es empfehlenswert, ein eigenes System zu Testzwecken aufzusetzen. Dieses SharePoint wird in der Regel von mehreren Kollegen im Firmennetzwerk zum Testen verwendet. Wenn man eine Weile damit arbeitet, um z.B. die Entwicklung einer Masterpage von einem getesteten System in eine Liveumgebung umzuziehen bzw. nachzubauen, kann es leicht vorkommen dass man die Systeme verwechselt. Deshalb ist es ratsam die Bestandteile einer Testumgebung, d.h. die SharePoint Zentraladministration (Backend) sowie die WebApplications (Frontend), z.B. mit dem Begriff Testsystem in der SuiteBar oder einem anderen Farbschema zu deklarieren.

In der Zentraladministration ist die Einstellmöglichkeit eines anderen Composed-Looks, wie auf den gewöhnlichen SiteCollections von SharePoint 2013, leider nicht gegeben. Man kann den Look jedoch trotzdem ändern, indem man einfach folgenden Direktlink aufruft:

<URL der Zentraladministration>/_layouts/15/designgallery.aspx
1111

Um den Link dauerhaft in der Zentraladministration unter Site Settings > „Look and Feel“ verfügbar zu machen, muss ein kleines Custom-Action Feature entwickelt werden. Welcher Code dafür benötigt wird und die Solution zum Download gibt es im Artikel von Fabian Moritz.

Quelle: http://www.brandmysharepoint.de/design-in-der-zentraladministration-andern/

Im Frontend also in den SiteCollections der WebApplications kann man die Änderungen des Farbschemas wie gehabt über Einstellungen > „Aussehen ändern“ modifizieren.

Die Änderung des Textes in der SuiteBar kann auch hilfreich sein, um sofort das Back- oder Frontend eines Testsystems zu identifizieren. Über folgendes Powershell-Skript kann für eine Web-Applikation ein eigener Titel in der SuiteBar definiert werden:

$sbtext = "SharePoint [TESTSYSTEM]"
$webapp = Get-SPWebApplication http://meinsharepoint
$webapp.SuiteBarBrandingElementHtml = "<div class='ms-core-brandingText'>$sbtext</div>"
$webapp.Update()

Vorher:
2222

Nachher:
333

Fazit
Wenn man häufig mit Testumgebungen zu tun hat, ist es sehr sinnvoll diese von etwaigen Livesystemen unterscheidbar zu machen. Am einfachsten ist es, ein Schema zu wählen dass z.B. Testumgebungen (Backend sowie Frontend) immer eine bestimmte Farbe haben und die Suitebar einen Titel mit [TESTSYSTEM] in großen Buchstaben o.ä. hat.

Haben Sie weitergehende Fragen zur Administration Ihrer SharePoint-Landschaft, dann setzen Sie sich unverbindlich mit einem unserer SharePoint Berater unter 0 7 131/ 72 40-503 oder contact@s-pi.de in Verbindung.

Dienstag, 7. Mai 2013

SharePoint Server 2013 - So einfach führt man Inhalte aus beliebigen Sites zusammen

​Eine weitere tolle Neuerung in SharePoint 2013 ist die Einführung des neuen Content-Search-, bzw. Inhaltssuche Webparts. Vielen dürfte noch das Content-Query Webpart aus der Vorgängerversion bekannt sein, mit dem man für ein individuelles inhaltliches Ergebnis leider nicht um die Anpassung von XSLT-Code herum kam. Das neue Inhaltssuche-Webpart verfolgt dabei eine andere Strategie, indem es Inhalte aus der Suchfunktion darstellt, die man sehr einfach für die grafische Anzeige aufbereiten kann. Die innovative Idee die Microsoft damit verfolgt nennt sich „Search-driven“-Content und baut demnach auf einer funktionierenden Such-Applikation auf.

Das Inhaltssuche-Webpart ist leider nur auf einem SharePoint Server 2013 verfügbar. Zu finden ist es dort in der Webpart-Kategorie Inhaltsrollup.
 


Nach dem Hinzufügen zeigt das Webpart bereits ein Standardsuchergebnis an, welches für die Verwendung jedoch wenig hilfreich ist.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Über die Webpart-Einstellungen kann man das Webpart nach eigenen Wünschen konfigurieren.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
Nach dem Klick auf „Abfrage ändern“ kann man die Suchabfrage und damit die Ergebnismenge des Webparts definieren.
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hierbei stehen sehr umfangreiche Mittel zur Verfügung, um ein gewünschtes Resultset zu erzeugen. Auf der linken Seite können Abfragekriterien definiert werden wie z.B. alle Elemente nach bestimmten Werten wie „Inhaltstyp“, „User“, „Tag“ oder „zuletzt geändert“ abzufragen. Außerdem kann vorgegeben werden, ob auf der aktuellen Website, in der kompletten Websitesammlung auf einer bestimmten Site oder ob ganz ohne Einschränkung gesucht werden soll. Ohne Einschränkung zu suchen hat den Charme, dass jegliche für die Suche mit angebundenen fremden Webapplications oder sogar fremde Farmen mit durchsucht werden können. Im erweiterten Modus und den Reitern neben Grundlagen können zudem noch Einstellungen wie Einschränkungen, Gruppierungen, Sortierungen und weitere Abfrageregeln festgelegt werden. Im rechten Bereich des Abfragefensters wird direkt das dazu passende Suchergebnis aus dem Crawl als Vorschau angezeigt.
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachdem die Abfrage definiert wurde, kann in den Webpart-Einstellungen unter Anzeigevorlagen und „Steuerelement“ eingestellt werden, ob die Ergebnisse in einer einfachen Liste, einer Liste mit Paging oder einer Slideshow dargestellt werden sollen. Ebenfalls kann die Anzeige eines einzelnen Elements unter „Element“ beeinflusst werden. Im folgenden Beispiel wurde eine „Liste“ mit „Zwei Zeilen“ für die Anzeige gewählt. Für eine aussagekräftigere Darstellung wurde unter Eigenschaftszuordnungen eingestellt, dass neben dem Titel für jedes Element das Erstellungsdatum mitangezeigt werden soll. Hinweis: Ist eine ganz bestimmte Darstellung der einzelnen Elemente gewünscht, so können dafür eigens definierte Templates erstellt werden. Wie das funktioniert werden wir in einem weiteren Artikel erläutern.
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das gespeicherte Ergebnis sieht am Ende dann so aus:



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fazit: Mit dem neuen Webpart kann man Inhalte wie gezeigt sehr einfach Site-, SiteCollection-, WebApplication- und unter Umständen farmübergreifend aggregieren.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, dann nehmen Sie gerne unsere individuelle Beratung in Anspruch unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail unter contact@s-pi.de.
 

Freitag, 3. Mai 2013

SharePoint 2013 Oberfläche - Dank Device Channels für jeden Browser optimal anpassbar

​In einem vergangen Post haben wir schon einmal die „Device Channels“ zu Deutsch „Gerätekanäle“ von SharePoint 2013 angesprochen. Diese sehr sinnvolle Neuerung schafft die Möglichkeit den Aufruf und damit die optische Darstellung einer SharePoint-Site für die unterschiedlichsten Client-Geräte zu optimieren. Durch den weiterhin stark steigenden Einsatz von mobilen Endgeräten ist dieses Feature sicherlich von vielen schon lange herbeigesehnt. In SharePoint 2010 gab es bereits eine mobile Ansicht, die für Websites allerdings untauglich war. Mit SharePoint 2013 kann man eine angepasste Oberfläche je Gerät viel einfacher und mit weniger Programmieraufwand umsetzen, denn für jeden Browser bzw. jedes Endgerät kann eigens eine Masterpage definiert werden.
Beim Aufruf einer Website sendet ein Browser auf einem PC oder einem mobilen Endgerät für gewöhnlich einen User-Agent String im http-Header mit. Dieser User-Agent String wird von SharePoint ausgewertet und einem Device Channel zugeordnet. Für die Verwendung von Gerätekanälen in Kombination mit Masterpages müssen das Websitesammlungsfeature „SharePoint Server-Veröffentlichungsinfrastruktur“ und das Websitefeature „SharePoint Server-Veröffentlichung“ für die betreffende Website bzw. Websitesammlung aktiviert sein. Sobald diese Features aktiviert sind, erhält man unter Aussehen und Verhalten die Option Gerätekanäle:

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier sieht man eine Liste mit den definierten Kanälen. SharePoint definiert standardmäßig einen Default-Channel.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wie in einer üblichen Liste kann über „Neues Element“ ein weiterer Device Channel hinzugefügt werden. Hier muss neben dem Namen ein eindeutiger Alias, eine Beschreibung und die Einschlussregeln für Geräte definiert werden. Der eindeutige Alias wird später noch z.B. für das Ein-, und Ausschließen von Inhalten per DeviceChannelPanel oder für Testaufrufe (z.B. http://sp2013/SitePages/Homepage.aspx?DeviceChannel=meinAlias) in der URL verwendet und sollte deshalb kurz, ohne Leerstellen und Sonderzeichen definiert werden. In das Feld für die Einschlussregeln der Geräte wird in jeder Zeile ein User Agent String definiert und somit eine Zuweisung zwischen Browser und dem jeweiligen Kanal vorgenommen. Auf der Seite http://user-agent-string.info/ kann man sich z.B. per Klick auf „Analyze my UA“ den User Agent String des aktuellen Browsers ausgeben lassen. Zuletzt kann man den Channel direkt aktiv schalten, wenn man das möchte, sodass er sofort zur Verfügung steht.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hinweis: Die Device Channels werden auf eine Übereinstimmung mit dem User Agent String nach der Reihenfolge der Liste angesprochen, das heißt der Default Channel, der im schlimmsten Falle greift, sollte an letzter Stelle stehen. Hat man alle benötigten Device Channels angelegt, kann man über den Punkt Gestaltungsvorlage unter Aussehen und Verhalten in den Websiteeinstellungen die Zuordnung zwischen einem Device Channel und einer Masterpage vornehmen. Masterpages müssen zuvor, wie auch in SharePoint 2010, über z.B. den SharePoint Designer erstellt und veröffentlicht werden, um zugeordnet werden zu können.
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wie bereits erwähnt kann man über den Tag eines DeviceChannelPanel zusätzliche Inhalte für bestimmte Gerätekanäle definieren und muss somit nicht unbedingt für jeden Channel eine eigene Masterpage erstellen. Hierfür wird der Alias des Gerätekanals verwendet:
 
<PublishingWebControls:DeviceChannelPanel runat="server" IncludedChannels="iOs611">
<!-- belibiger HTML-Code -->
</PublishingWebControls:DeviceChannelPanel>


Mit den Device Channels schafft SharePoint einen deutlichen Mehrwert, indem einfach und effizient auf beliebige Browser reagiert werden kann. Möchten Sie mehr darüber erfahren oder können wir Sie bei der Konfiguration Ihres SharePoint-Auftritts unterstützen, dann melden Sie sich unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail unter contact@s-pi.de.
 
 
 

Dienstag, 30. April 2013

Public update für SharePoint 2013 erschienen

​Microsoft hat ein öffentliches update (PU) für SharePoint 2013 herausgegeben. Die Definition eines public updates verrät bereits, dass damit wichtige Sicherheitslücken geschlossen werden, die eine Vielzahl von Kunden betreffen. Hinweis: Dieses update ist zwingende Voraussetzung für die Installation zukünftiger kumulativer updates. Hier die entsprechenden KB-Artikel dazu:
SharePoint Foundation 2013 (KB-Artikel: 2768000)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2768000

SharePoint Server 2013 (KB-Artikel: 2767999)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2767999

Project Server 2013 (KB-Artikel: 2768001)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2768001

Nach der Installation muss auf jeder Maschine in der Farm der SharePoint 2013 Configuration Wizard ausgeführt werden.
 
Wie gehabt beinhaltet das SharePoint Server 2013 PU das PU für SharePoint Foundation 2013 und das Project Server 2013 PU beinhaltet das SharePoint Server 2013 sowie das SharePoint Foundation 2013 PU. Es muss daher nur ein update package auf dem Server installiert werden.
Benötigen Sie Beratung oder Unterstützung bei der Wartung Ihrer SharePoint-Serverfarm?
Wenden Sie sich bitte an einen unserer Berater unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder
per e-mail contact@s-pi.de.
 
Original-Quelle: http://blogs.technet.com/b/stefan_gossner/archive/2013/03/21/march-public-update-for-sharepoint-2013-available-and-mandatory.aspx

Freitag, 26. April 2013

SharePoint 2013 für den Erstaufruf auf Temperatur bringen

​Viele Nutzer und mit Sicherheit jeder SharePoint-Administrator kennt das Verhalten von SharePoint-Webs und dem Recycling der Application-Pools. In der Regel werden die App-Pools über Nacht recycelt, sodass beim Erstaufruf am nächsten Morgen unangenehme Wartezeiten entstehen. Für SharePoint 2010 gab es bereits diverse Warmup Scripts, um die Wartezeit des ersten Aufrufs zu den üblichen Geschäftszeiten angenehmer zu gestalten. Bei SharePoint 2013 kann man bequem eine mitgelieferte Funktion verwenden, um einen Warmup zu erreichen.


SharePoint 2013 erfordert die Power Shell Version 3.0, die mit einer ganzen Palette an neuen Commandlets daher kommt. Eines davon ist das „Invoke-WebRequest“-cmdlet mit dem man ähnlich wie mit cURL Dateien herunterladen oder auch Webanfragen an URLs senden kann. Ideal ist dieses mitgelieferte cmdlet, um täglich vor den Geschäftszeiten die gewünschten SharePoint-Sites vorzuladen.
 
Mit diesem einfachen Script wird für jede Webanwendung in der Farm die Default-Seite der Root-Sitecollection aufgerufen:
 
Get-SPWebApplication | ForEach-Object { Invoke-WebRequest $_.url -UseDefaultCredentials -UseBasicParsing }
 
Ein komplexer Farmaufbau erfordert ggf. das Ausführen des kleinen Scripts auf mehreren Servern. Außerdem muss beachtet werden, dass im Hintergrund für unterschiedliche Website-Templates (Teamsite, Publishingsite, usw.) verschiedene Assemblies zum Einsatz kommen, das einen separaten Warmup erfordert. Es empfiehlt sich deshalb dem „Invoke-Webrequest“-cmdlet eine Liste an Sitecollections zu übergeben, sodass jeder Typ Website-Template bedient wird, anstatt es für jede Webanwendung anzuwenden.
 
Sobald man ein funktionierendes PS-Script (.ps1) erstellt hat, muss man dieses nur noch zeitgesteuert starten lassen. Für diesen Schedule muss man zunächst sicherstellen, dass überhaupt Scripts auf dem Server ausgeführt werden dürfen. Über den Befehl
 
set-executionpolicy RemoteSigned
 
mit anschließender Bestätigung kann man dies in der Power Shell aktivieren. Im folgenden Artikel wird beschrieben, wie man einen geplanten Task für das Power Shell Script erstellen kann:
 
 
Gerne beraten und unterstützen wir Sie beim Management Ihrer SharePoint-Farm. Unsere Administratoren haben jahrelange Erfahrung und können Ihnen bei der Konfiguration und Wartung Ihrer Farm behilflich sein oder Sie dahingehend schulen.
Wenden Sie sich an uns unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail an contact@s-pi.de.
 
Quelle: http://www.toddklindt.com/blog/Lists/Posts/Post.aspx?ID=404

Mittwoch, 24. April 2013

Die Oberfläche von SharePoint 2013 umgestalten, Teil 1 - mit geringem Aufwand

​Eine einheitliche grafische Benutzeroberfläche ist für jede Art von Website ratsam, sei es eine Intranet- oder eine Internetsite. Bekannte Farben und Bilder schaffen eine gewohnte Umgebung und fördern die Akzeptanz. In diesem Artikel wird gezeigt, wie man sehr einfach mit Standardmitteln eine Site in SharePoint 2013 umgestalten kann. In einem weiteren Teil möchten wir zeigen, wie man mit etwas mehr Aufwand noch umfangreichere Änderungen am Screen-Design vornehmen kann.






 
 
 
 

 

Zwei der hier beschriebenen Möglichkeiten findet man direkt auf dem Startbildschirm.

 
 
Header Logo ändern
 
Wie man es bereits aus SharePoint 2010 kennt, kann man im ersten Schritt das Header Logo austauschen. Dazu geht man über Websiteeinstellungen und wählt dort „Titel, Beschreibung und Logo“ unter der Rubrik „Aussehen und Verhalten“.
 
 




 
 
 
 
 
 
 

 
In diesem Dialog kann man neben dem Titel und der Beschreibung einer SharePoint-Site eine Logo-Grafik hinterlegen. Dabei kann der Link zum Bild von einer Intranet-, oder einer Internetsite verwendet werden. Es empfiehlt sich jedoch das Logo in einer Dokumentenbibliothek im SharePoint zu hinterlegen, wodurch sich ein relativer Pfad ergibt: /sites/test/pictures/logo.png

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 



Aussehen ändern

 
Spielend leicht lässt sich auch die komplette Aufmachung der Seite nach vorgegebenen Schemen ändern. Hierbei verhält es sich nicht wie bei SharePoint 2010 durch die Erstellung der Themes per PowerPoint. In SharePoint 2013 sind es hinterlegte XML-Dateien auf dem Server, die die Farbmuster bereitstellen. Man gelangt über den Klick auf Einstellungen und „Aussehen ändern“ oder über den Umweg der Websiteeinstellungen und der Rubrik „Aussehen und Verhalten“ zur Auswahl der vordefinierten Designs.
 




 
 
 
 
 
 



Hier kann man eines der standardmäßig achtzehn hinterlegten Designs auswählen.




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Hat man ein Design ausgewählt kann man im nächsten Fenster noch Feinjustierungen vornehmen.





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Es lässt sich, anders als bei SharePoint 2010, ein eigenes Hintergrundbild definieren. Man kann dazu einfach das Bild per Drag and Drop in das entsprechende Feld ziehen. Das Farbschema und die Schriftart kann man hier ähnlich wie in SharePoint 2010 anpassen.
Neu an dieser Stelle ist die Auswahl eines Layouts. Es steht das Layout „Seattle“ und „Oslo“ zur Verfügung. Wählt man „Seattle“ dann befindet sich die Quick Launch auf der linken Seite wie gehabt. Dagegen befindet sich beim Layout „Oslo“ die Quick Launch in der horizontalen, dadurch hat man unterhalb des Head-Bereichs die volle Breite für den Content.
 





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Möchte man das angepasste Design übernehmen, muss man zunächst auf „Testen“ klicken. Hier hat man die Möglichkeit, das Design anzuwenden oder es zu nochmals zu ändern.

 





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das spontan zusammengeklickte Testdesign sieht in diesem Fall so aus:





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beim Testen mehrerer Designkombinationen fiel auf, dass die Designs wunderbar mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln zurechtkommen. Allerdings scheinen manche Designs die immer noch häufig vorkommende Auflösung von 1024 x 768 Pixeln nicht richtig zu mögen, da hier gelegentlich unschöne horizontale und vertikale Scroll-Balken erscheinen.
 
S-PI hat jahrelange Erfahrung beim Entwickeln von SharePoint-Screendesigns anhand eines vorgegebenen Corporate Identity. Sehen Sie sich dazu gerne unsere Referenzen unter
 
 
Falls wir Sie beim customizing Ihres SharePoints unterstützen können setzen Sie sich mit uns unter Telefon 0 71 31/ 72 40-503 oder per mail contact@s-pi.de in Verbindung.