Mittwoch, 24. April 2013

Die Oberfläche von SharePoint 2013 umgestalten, Teil 1 - mit geringem Aufwand

​Eine einheitliche grafische Benutzeroberfläche ist für jede Art von Website ratsam, sei es eine Intranet- oder eine Internetsite. Bekannte Farben und Bilder schaffen eine gewohnte Umgebung und fördern die Akzeptanz. In diesem Artikel wird gezeigt, wie man sehr einfach mit Standardmitteln eine Site in SharePoint 2013 umgestalten kann. In einem weiteren Teil möchten wir zeigen, wie man mit etwas mehr Aufwand noch umfangreichere Änderungen am Screen-Design vornehmen kann.






 
 
 
 

 

Zwei der hier beschriebenen Möglichkeiten findet man direkt auf dem Startbildschirm.

 
 
Header Logo ändern
 
Wie man es bereits aus SharePoint 2010 kennt, kann man im ersten Schritt das Header Logo austauschen. Dazu geht man über Websiteeinstellungen und wählt dort „Titel, Beschreibung und Logo“ unter der Rubrik „Aussehen und Verhalten“.
 
 




 
 
 
 
 
 
 

 
In diesem Dialog kann man neben dem Titel und der Beschreibung einer SharePoint-Site eine Logo-Grafik hinterlegen. Dabei kann der Link zum Bild von einer Intranet-, oder einer Internetsite verwendet werden. Es empfiehlt sich jedoch das Logo in einer Dokumentenbibliothek im SharePoint zu hinterlegen, wodurch sich ein relativer Pfad ergibt: /sites/test/pictures/logo.png

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 



Aussehen ändern

 
Spielend leicht lässt sich auch die komplette Aufmachung der Seite nach vorgegebenen Schemen ändern. Hierbei verhält es sich nicht wie bei SharePoint 2010 durch die Erstellung der Themes per PowerPoint. In SharePoint 2013 sind es hinterlegte XML-Dateien auf dem Server, die die Farbmuster bereitstellen. Man gelangt über den Klick auf Einstellungen und „Aussehen ändern“ oder über den Umweg der Websiteeinstellungen und der Rubrik „Aussehen und Verhalten“ zur Auswahl der vordefinierten Designs.
 




 
 
 
 
 
 



Hier kann man eines der standardmäßig achtzehn hinterlegten Designs auswählen.




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Hat man ein Design ausgewählt kann man im nächsten Fenster noch Feinjustierungen vornehmen.





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Es lässt sich, anders als bei SharePoint 2010, ein eigenes Hintergrundbild definieren. Man kann dazu einfach das Bild per Drag and Drop in das entsprechende Feld ziehen. Das Farbschema und die Schriftart kann man hier ähnlich wie in SharePoint 2010 anpassen.
Neu an dieser Stelle ist die Auswahl eines Layouts. Es steht das Layout „Seattle“ und „Oslo“ zur Verfügung. Wählt man „Seattle“ dann befindet sich die Quick Launch auf der linken Seite wie gehabt. Dagegen befindet sich beim Layout „Oslo“ die Quick Launch in der horizontalen, dadurch hat man unterhalb des Head-Bereichs die volle Breite für den Content.
 





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Möchte man das angepasste Design übernehmen, muss man zunächst auf „Testen“ klicken. Hier hat man die Möglichkeit, das Design anzuwenden oder es zu nochmals zu ändern.

 





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das spontan zusammengeklickte Testdesign sieht in diesem Fall so aus:





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beim Testen mehrerer Designkombinationen fiel auf, dass die Designs wunderbar mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln zurechtkommen. Allerdings scheinen manche Designs die immer noch häufig vorkommende Auflösung von 1024 x 768 Pixeln nicht richtig zu mögen, da hier gelegentlich unschöne horizontale und vertikale Scroll-Balken erscheinen.
 
S-PI hat jahrelange Erfahrung beim Entwickeln von SharePoint-Screendesigns anhand eines vorgegebenen Corporate Identity. Sehen Sie sich dazu gerne unsere Referenzen unter
 
 
Falls wir Sie beim customizing Ihres SharePoints unterstützen können setzen Sie sich mit uns unter Telefon 0 71 31/ 72 40-503 oder per mail contact@s-pi.de in Verbindung.

Dienstag, 23. April 2013

Probleme mit dem Internet Explorer 10 und SharePoint beheben

​Microsoft hat bisher den Internet Explorer 10 nur mit Windows 8 und Windows Server 2012 ausgeliefert. Seit Ende Februar ist der neue Browser von Microsoft nun auch für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 freigegeben. Auch wenn sich vom Erscheinungsbild her nicht so viel getan hat, verspricht Microsoft in der neuen Version einige Verbesserungen wie Optimierungen in der Java-Script Engine und eine bessere Unterstützung der modernen Webstandards. Allerdings sind auch diverse Probleme, wie z.B. beim Rendern von SharePoint-Sites, bekannt.

Bestimmte ASP.NET Anwendungen, darunter auch SharePoint 2007 und SharePoint 2010, verhalten sich mit dem Internet Explorer 10 nicht erwartungsgemäß und liefern sogar JavaScript Fehler. Dies liegt an einem fehlenden Hotfix für Windows Server 2008 R2 (oder vorhergehende) welcher Fehler in den Browser Definition-Files von ASP.NET 2.0 / 4.0 behebt. Die Fehler in den Definition-Files haben die Auswirkung, dass der IE 10 als älterer Browser erkannt wird und deshalb JavaScript-Funktionalität nur eingeschränkt zur Verfügung steht.
 
Bei SharePoint 2010 kommt es zu Problemen mit dem People Picker und einigen anderen Funktionen wie z.B. das Erstellen von Listen und das Speichern von Listeneinträgen.

Das Drücken auf den Button Erstellen im Dialog zum Erzeugen einer neuen Liste hat keinen Effekt:


Beim Versuch einen Listeneintrag in z.B. einen Kalender zu machen hat das Drücken auf Speichern an beiden Stellen keine Wirkung:



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eine Möglichkeit diesen Fehler zu umgehen ist für die betreffende Site die Browser-Kompatibilitätsansicht zu aktivieren. Dies macht man über die Taste ALT und wählt dann „Extras“ und „Einstellungen der Kompätibilitätsansicht“.




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im folgenden Dialog fügt man die betreffende SharePoint Site hinzu:

InternetExplorer10_5.png

Eine bessere Möglichkeit diesen Fehler zu beheben findet man im recht kurz gehaltenen Artikel von Microsoft:
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ie/hh869299(v=vs.85).aspx
Der Microsoft-Artikel führt einen in der Lösungsbeschreibung auf einen weiteren Artikel, indem die Fehlerbehebung durch das Einspielen von diversen Hotfixes erläutert wird.

Auch beim topaktuellen SharePoint 2013 scheint der Internet Explorer 10 nicht reibungslos zu funktionieren. Es fiel auf, dass die Page Rating Funktion auf Enterprise Wiki-Seiten nicht richtig funktioniert. Tobias Lekmann beschreibt hier http://blog.lekman.com/2013/01/ie10-fails-to-render-ratings-in.html wie man das Problem temporär beheben kann.
Der neue Internet Explorer 10 ist dennoch zu empfehlen und kann für die 64-bit Editionen von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 hier heruntergeladen werden:
Microsoft liefert die neue Version in den nächsten Tagen und Wochen per Auto-Update aus. Möchte man die Installation von Internet Explorer 10 jedoch unterbinden kann man sich mit diesem offiziellen Toolkit behelfen:
Haben Sie noch Fragen zu diesem oder weiteren Artikeln, dann wenden Sie sich gerne direkt an uns unter Telefon 0 7131/ 72 40-503 oder per mail contact@s-pi.de.

Freitag, 19. April 2013

Kumulative SharePoint Updates für den Monat April erschienen

​​Microsoft hat die CU-Packages der SharePoint 2007 und SharePoint 2010 Generation für den Monat April veröffentlicht.
Auch für SharePoint 2013 wurde ein CU veröffentlicht, bisher allerdings nur für die SharePoint Foundation 2013.

Im Folgenden die entsprechenden Links dazu:

Windows SharePoint Services 3.0 (KB-Artikel: 2799869)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2799869
Microsoft Office SharePoint Server 2007 (KB-Artikel: 2799867)http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2799867


Voraussetzung für die Installation des CU’s: Bereits installiertes Service Pack 3 für Windows SharePoint Services 3.0 sowie Microsoft Office SharePoint Server 2007. Nach der Installation muss auf allen Maschinen in der Farm der SharePoint Konfigurations-Wizard erneut ausgeführt werden.

SharePoint Foundation 2010 (KB-Artikel: 2794728)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2794728


SharePoint Server 2010 (KB-Artikel: 2775353)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2775353


SharePoint Server 2010 inkl. Project Server (KB-Artikel: 2775426)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2775426


Voraussetzung für die Installation des CU’s: Bereits installiertes Service Pack 1 für SharePoint 2010. Nach der Installation muss auf allen Maschinen in der Farm der SharePoint Konfigurations-Wizard erneut ausgeführt werden. Für jede SharePoint Edition muss nur jeweils ein Paket installiert werden.
 
SharePoint Foundation 2013 (KB-Artikel: 2751999)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;2751999


SharePoint Server 2013 - geplant
 
Voraussetzung für die Installation des CU’s: Installiertes Public Update vom März 2013 für die jeweilige SharePoint 2013 Edition. Auch hier muss nach der Installation auf allen Maschinen in der Farm der SharePoint Konfigurations-Wizard erneut ausgeführt werden.

Möchten Sie die Wartung Ihrer Serverfarm von erfahrenen SharePoint Administratoren durchführen lassen oder haben Sie weitergehende Fragen?

Wir unterstützen Sie gerne bei der Administration Ihrer SharePoint-Umgebung.

Freitag, 8. März 2013

So bringt man SharePoint 2013 dazu alle Benutzer einer Websitesammlung anzuzeigen

Manchmal sind es die entscheidenden kleinen Tricks und Kniffe, die einem das Leben erleichtern können. In SharePoint 2013 gibt es wieder zahlreiche dieser kleinen Tricks. So wie man es von SharePoint gewohnt ist, gibt es meistens sogar mehrere Wege zum Ziel. Auf den Wunsch sich Sich alle Benutzer einer Websitesammlung in SharePoint 2013 auflisten zu lassen, ist im Standard leider nicht möglich, da SharePoint diese Option in der grafischen Oberfläche nicht anbietet.

Im Folgenden zwei Möglichkeiten, um dies doch zu bewerkstelligen:

1. Möglichkeit:
Die aus SharePoint 2007 bekannte URL verwenden.
 
In SharePoint 2007 existierte noch der Link „Alle Personen“. Das Schema dieser URL kann auch bei SharePoint 2013 mit derselben Funktion verwendet werden. Hierbei kopiert man die URL aus SharePoint 2007
 
http://sharepoint2007seite/_layouts/people.aspx?MembershipGroupId=0&FilterField1=ContentType&FilterValue1=Person
 
und ändert falls nötig nur das Protokoll, den Host und evtl. den Port gemäß des neuen SharePoint 2013 Servers ab.
 
http://sharepoint2013seite/_layouts/people.aspx?MembershipGroupId=0&FilterField1=ContentType&FilterValue1=Person
 
2. Möglichkeit:
Link zu beliebiger Gruppe in SharePoint 2013 in der Adresszeile anpassen.
 
Falls kein Legacy-System in der Version von SharePoint 2007 bereitsteht, gibt es auch noch eine einfachere Möglichkeit. Hierbei navigiert man wie gewohnt zu den Websiteeinstellungen und klickt anschließend unter Benutzer und Berechtigungen auf „Benutzer und Gruppen“.




 Anschließend kann man eine beliebige Gruppe auf der linken Seite auswählen.



Nun muss man nur noch in der Adresszeile der aktuellen URI

https://demo/sites/test/_layouts/15/start.aspx#/_layouts/15/people.aspx?MembershipGroupId=4
 
das Get-Attribut MembershipGroupId mit Paramter 0 belegen
https://demo/sites/test/_layouts/15/start.aspx#/_layouts/15/people.aspx?MembershipGroupId=0
 


 
 
Durch das oben beschriebene Vorgehen, erhält man eine Liste aller Nutzer die gruppenübergreifend in dieser Websitesammlung bekannt sind.
 
Falls Sie noch weitergehende Fragen zu diesem oder weiteren Artikeln haben, wenden Sie sich bitte an uns per email unter contact@s-pi.de.
 
Sollten Sie auf der Suche einem SharePoint-Berater sein, sprechen Sie uns gerne unverbindlich unter Telefon 0 71 31/ 72 40-503 an.

Freitag, 1. März 2013

SharePoint 2013 Trick - So bekommt man die „Als anderer Benutzer anmelden“-Funktion zurück

​Bei Produkten von Microsoft stellt man manchmal überraschender Weise fest, dass in einem neuen Release Dinge verändert und umgestaltet wurden, die man so nicht erwartet hätte. So auch in SharePoint 2013 mit der Funktion des Benutzerwechselns. Wer schon mit SharePoint 2013 gearbeitet hat wird bestimmt schon bemerkt haben, dass diese Funktion von Microsoft entfernt wurde. Prinzipiell gibt es diese Funktion in SharePoint noch; sie wird dem Benutzer aber standardmäßig nicht mehr angezeigt.
 

Dem gewöhnlichen SharePoint-Benutzer wird dies kaum auffallen, weil dieser selten verschiedene Zugänge zu einem Portal besitzt. Entwickler, Tester und Administratoren hingegen schätzen diese Funktion sehr, da diese beim Testen und der Fehlerbehebung sehr hilfreich sein kann. Hierzu kursieren bereits mehrere Lösungen im Web, wir möchten im Folgenden zwei benennen:
 
Eine der möglichen Lösungen wurde schon einmal von unserem Partner Bamboo thematisiert. Hierbei ist eine ASCX-Datei im SharePoint-Hive anzupassen, um den Menüpunkt dem Menücontrol wieder hinzuzufügen. Nach der Anpassung der Datei ist der Menüpunkt direkt wieder verfügbar.
 
Vorteil:
Es sind keine Entwicklungs-, und Deployvorgänge erforderlich.
 
Nachteil:
Die Änderung könnte durch Updates bzw. ServicePacks wieder aufgehoben werden. Microsoft supportet Änderungen an Dateien im SharePoint Verzeichnis prinzipiell nicht, in diesem Fall anscheinend schon (siehe http://support.microsoft.com/kb/2752600/de).
 
 
Fabian Moritz beschreibt eine weitere Möglichkeit, den Menüpunkt wieder herzustellen. Sein Ansatz ist eine kleine Solution zu entwickeln, welche auf der betreffenden Webanwendung deployt werden kann.
 
Vorteil:
Änderungen sind dauerhaft wirksam.
 
Nachteil:
Es muss eine SharePoint 2013 Lösung mit Visual Studio 2012 entwickelt werden.
 
 
Beleuchtet man die Thematik etwas genauer, fällt auf, dass Microsoft seine Gründe hatte, diese Funktion zu entfernen. Einer der der Gründe ist vermutlich der Effekt, dass durch die Anmeldung eines anderen AD-Benutzers auf einem Client (kann evtl. mehrmaliges Neuladen erfordern) die Office-Dokumente trotzdem mit dem an Windows angemeldeten Benutzers geöffnet werden. Um diese Funktion wieder bereitzustellen, kommt es deshalb auf das Anwendungsszenario an.
 
 
Haben Sie Fragen zur Durchführung der oben beschriebenen Änderungen? Können wir Sie beim customizen Ihres SharePoint-Portals unterstützen? Wir beraten Sie gerne individuell unter Telefon 0 7131/72 40-503 oder contact@s-pi.de.
 
Quellen:

Dienstag, 15. Januar 2013

SharePoint und WebDAV machen nicht immer was der Nutzer möchte


​In der Vergangenheit hat S-PI schon mehrfach über das Thema WebDav im Zusammenspiel mit SharePoint berichtet. Es ist immer wieder spannend, welche Phänomene sich in der Praxis zeigen. Kürzlich fiel bei der Anlage von Ordnern in einer Dokumentbibliothek folgendes auf:
Erstellt man in der Oberfläche von SharePoint 2010 einen Ordner in einer Dokumentenbibliothek mit einem führenden Unterstrich (z.B. „_test“)



















wird dieser in der WebDAV „Windows-Explorer-Ansicht“ überhaupt nicht angezeigt.





















Wurde der Ordner hingegen im Windows Explorer angelegt, ist er dort und in der SharePoint-Oberfläche sichtbar.

Eine Recherche ergab, dass sich dieses Verhalten durch alle SharePoint Versionen ab WSS 3.0 und MOSS 2007 zieht. Besonders bemerkenswert ist: Es macht einen Unterscheid, ob man die Explorer-Ansicht aus einer Bibliothek heraus öffnet oder ob man die Bibliothek als Netzlaufwerk geöffnet hat. Über das Netzlaufwerk bleibt der Ordner weiterhin sichtbar, über die Explorer-View nicht. Hier verhält es sich so, als ob man den Ordner über die GUI von SharePoint erstellt hätte.

Haben Sie weiterführende Fragen zu SharePoint-Themen oder möchten Sie gerne mehr über unser Leistungsportfolio erfahren? Wenden Sie sich bitte an einen unserer Berater unter
Tel. 07 131/ 72 40-503 oder contact@s-pi.de.

Mittwoch, 9. Januar 2013

SharePoint 2013 macht die Darstellung und das Arbeiten auf mobilen Geräten deutlich attraktiver

​Bereits im Juli 2012 hat Microsoft die SharePoint 2013 Preview vorgestellt. Seitdem ist im Internet vielerorts zu lesen, dass SharePoint 2013 viele tolle neue Funktionen hat, die den Nutzern, Entwicklern und Administratoren das Leben erleichtern sollen. Microsoft ist hierbei weniger innovativ, sondern folgt eher den IT-Trends und gibt den Stakeholdern, was sie brauchen und sich wünschen. Evolution anstatt Revolution scheint die Devise von Microsoft und die Meinung der Communities zu sein.

Der Softwareriese greift in der neuen Version die Trends auf und konzentriert sich dabei auf einige Kernbereiche.

Einer davon ist der Bereich „mobile Devices“. Zukünftig soll die Zusammenarbeit auf und mit mobilen Geräten besser unterstützt werden. Die mobile Standardansicht wurde in der neuen Version jetzt in ein zeitgemäßes Design überführt. Nutzer können nun viel einfacher zu Inhalten wie Dokumenten und Einträgen in Listen navigieren sowie diese bearbeiten und neue Einträge hinzufügen.
 
Abb 1_mobile.png
Quelle: technet.microsoft.com
 
Die Office Mobile Web Apps wurden in SharePoint 2013 in eine eigene Serveranwendung ausgelagert. Diverse Verbesserungen dieser Anwendung machen das Bearbeiten von Office Dokumenten deutlich komfortabler. Dateien von Word, Excel und PowerPoint müssen nun vor ihrer Bearbeitung nicht mehr lokal gespeichert werden. Außerdem wurde das Anwendungsverhalten von mobilen Endgeräten so optimiert, dass z.B. in PowerPoint je nach Ausrichtung des mobilen Endgeräts eine Zusammenfassung oder eine Detaildarstellung der Präsentation angezeigt wird. Im Bereich Business Intelligence kann man in Charts, Dashboards usw. dank den neuen Versionen von Excel Services, Performance Point Services und Reporting Services nun viel besser auf touch-basierten Endgeräten navigieren. Man kann zukünftig also z.B. auch mit dem iPad sehr interessante Auswertungen machen.
 
Wichtige Neuerungen gibt es in SharePoint 2013 auch im Bereich des Web Content Managements für mobile Geräte. Für die Bereitstellung von Webseiten für das Intranet oder Internet wurden sogenannte Channels eingeführt. Damit kann man für jeden mobilen Endgerätetyp eine eigene Masterpage definieren und somit eine optimale Darstellung der Seitenlayouts erreichen.
 
Weitere Neuerungen sind Push-Benachrichtigungen, um auch auf mobilen Geräten von Änderungen einer SharePoint Website Notiz zu nehmen. Auch das Abonnieren von SMS-Benachrichtigungen ist durch die Einrichtung eines mobilen Kontos in SharePoint 2013 vorgesehen.
 
Außerdem unterstützt SharePoint nun einen neuen Feldtyp für Ortungsinformationen. Benutzer können dadurch standortspezifische Daten nachverfolgen oder protokollieren.
 
Möchten Sie mehr über die neuen Funktionen von Microsoft SharePoint 2013 erfahren? Planen Sie eine Migration und benötigen Hilfe bei der Durchführung? Wenden Sie sich gerne an einen unserer Berater unter Tel. 07131/ 72 40-500 oder contact@s-pi.de.